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Gifhorn Stadt Corona: Erste Gifhorner aus der Quarantäne entlassen
Gifhorn Gifhorn Stadt Corona: Erste Gifhorner aus der Quarantäne entlassen
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11:17 21.03.2020
Gute Nachrichten aus dem Kreis Gifhorn: Die ersten Corona-Verdachtsfälle sind aus der Quarantäne entlassen worden. Quelle: Foto: Sebastian Preuß
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Gifhorn

Auch im Landkreis Gifhorn steigt, wie überall in Deutschland und anderen Ländern, die Zahl derjenigen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Die ersten Einwohnerinnen und Einwohner haben sich im Landkreis mit Auftreten der ersten Verdachtsfälle vor gut zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben.

Erste Personen aus Quarantäne entlassen

Hier gilt, sobald sich Symptome entwickeln, wird die Person von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gesundheitsamtes getestet. Sobald die 14 Tage vorbei sind und die Person keinerlei Symptome einer Erkrankung zeigt, endet die häusliche Quarantäne. Das ist jetzt bei den ersten Verdachtsfällen geschehen. Die ersten Personen wurden aus ihrer Quarantäne entlassen. Sie sind gesund und dürfen wieder arbeiten gehen und unter den gleichen Bedingungen wie alle anderen zurzeit auch, am sozialen Leben teilnehmen.

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Quarantäne ist „beste Schutzmaßnahme“

Dieser Aspekt zeigt, wie wichtig die Quarantäne ist. Landrat Dr. Andreas Ebel sagte dazu: „Bekanntlich ist Ruhe die beste Medizin. Das gilt auch für diejenigen, die unter Verdacht stehen, sich mit dem Coronavirus infiziert haben zu können. Die Quarantäne ist zum jetzigen Zeitpunkt die beste Schutzmaßnahme, die wir haben.“

Vielfach erreicht das Gesundheitsamt der Wunsch von Bürgerinnen und Bürgern, dass sie getestet werden möchten. Allerdings muss sich jeder Einzelne bewusst sein, dass ein Abstrich keine Heilung bringt und nicht mit einem Medikament gleichzusetzen ist. Vielmehr ist ein Abstrich nur eine Momentaufnahme, die Auskunft darüber gibt, ob jemand genau zum Zeitpunkt des Tests mit dem Coronavirus infiziert gewesen ist. Das kann sich am Tag darauf bereits ändern. Gerade deswegen ist es so wichtig, als Verdachtsperson in Quarantäne zu gehen und jegliche sozialen Kontakte zu meiden.

Wer eine Verdachtsperson ist

Verdachtspersonen sind all diejenigen, die sich selbst in einem vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, oder mit einer Person Kontakt hatten, die nachweislich mit dem Coronavirus infiziert ist. Laut den Kriterien des Robert-Koch-Institutes darf erst dann ein Abstich genommen werden, wenn diese Verdachtsperson während der Quarantäne typische Symptome wie Husten, Schnupfen oder Fieber bekommt. Unbegründete Proben wertet das Landesgesundheitsamt in Niedersachsen nicht aus.

Gesundheit steht an erster Stelle

In diesem Zusammenhang weist Landrat Dr. Andreas Ebel nochmal deutlich darauf hin, dass die Gesundheit an erster Stelle steht. „Es ist wichtig, dass sich Betroffene, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, voll und ganz auf ihre Gesundheit konzentrieren können und die Ruhe haben, gesund zu werden. Es ist mehr als hinderlich, wenn Betroffene von Außenstehenden für ihr Verhalten kritisiert oder für ihre Erkrankung stigmatisiert werden und somit einem enormen psychischen Druck ausgesetzt sind.“

Mehr zur Corona-Krise

Auch im Kreis Gifhorn machen sich die Menschen Sorgen um die Ausbreitung des Corona-Virus’. Das hat die AZ bislang berichtet:

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Von der Redaktion