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Gifhorn Stadt Conti-Radler erkunden die Ostseeküste
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14:00 17.07.2018
Auf großer Tour: Sechs Conti-Teves-Radler sind die Ostseeküste entlang 980 Kilometer in Richtung Osten geradelt. Quelle: privat
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Gifhorn

Teilnehmer waren in diesem Jahr Wolfgang Bochnig aus Groß Oesingen, Herbert Heinecke aus Wesendorf, Karsten Selling und Manfred Brack aus Gifhorn, Dieter Richter aus Dalldorf und Walter Pesel aus Schweimke (jetzt Lübeck).

Ab Travemünde ging es aufs Rad und dann immer an der Ostsee entlang. Über Wismar und zur Insel Poel hatten die Radler 80 Kilometer lang strammen Gegenwind. Dafür gab’s am Abend zur Belohnung gebratenes Zanderfilet.

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Von Zingst über Stralsund nach Rügen

Die Stimmung war trotzdem prima, und dann schlug das Wetter um: Sonne satt und Wind im Rücken. Dafür wurden die Radwege schlechter: Wurzelradwege, abgesackte Pflasterwege, Schotter. Über Zingst fuhren die Conti-Radler nach Stralsund und auf die Insel Rügen. Die vielen Schläge auf das Rad zeigten Folgen. Eine Schlauchpanne und ein Speichenbruch zwangen zum Improvisieren. Ein Fahrradhändler in Wiek schließlich beseitigte das Problem.

Cap Arkona war angesagt, immer dicht an der Steilküste entlang. Der Schinkelturm und Vitt, das kleinste Fischerdorf auf Rügen waren weiteren Ziele. Beeindruckende Landstriche, super Wetter, und der Wind meinte es auch gut mit den Sechsen. Über Prora fuhren sie nach Binz und stellten fest: Zwei Übernachtungen auf Rügen waren viel zu wenig. Die traumhafte Landschaft entschädigte für so manche Qual auf dem Rad.

Materialtest bei Greifswald

Mit der Fähre ging es weiter. Die – dann wieder geradelte – Strecke von Reinsberg nach Greifswald erwies sich mit kilometerlangen Kopfsteinpflasterstraßen als Materialtest für die Räder. Nach einem weiteren Schlauchschaden ging es nach Zinnowitz und Bansin, Touristenhochburgen an der Ostsee. Die Radler fanden entlang der Küste schöne Radwege, aber giftige Hügelketten. Dann führt die Route von der Küste weg Richtung Neubrandenburg und Neustrelitz.

Tolle Eindrücke in den Packtaschen

Über Wittstock und Arendsee landeten die Radler zum Abschlusskaffee in Wahrenholz. „Unsere Packtaschen waren nicht nur mit schmutziger Wäsche, sondern auch mit vielen tollen Eindrücken gefüllt. Wir hatten wirklich Glück mit Wind und Sonne, überwiegend tolle Radwege, so macht Radeln Spaß!“, lautete das Fazit.

Von unserer Redaktion

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