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Gifhorn Stadt Das ist AfD-Kandidat Stefan Marzischewski-Drewes
Gifhorn Gifhorn Stadt Das ist AfD-Kandidat Stefan Marzischewski-Drewes
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13:25 17.05.2019
Will Gifhorner Bürgermeister werden: AfD-Kandidat Stefan Marzischewski-Drewes. Quelle: Privat
Gifhorn

Eine Kandidatin und drei Kandidaten treten am Sonntag, 26. Mai, um das Amt des Gifhorner Bürgermeisters zur Wahl an. Das heißt, die Bürger haben auch tatsächlich eine Wahlmöglichkeit – Demokratie in ihrer besten Form. Hier stellen wir AfD-Kandidat Stefan Marzischewski-Drewes vor.


Gifhorn ist als Wohnort beliebt. Wie soll es in den nächsten Jahren gelingen, bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen?

Günstiges Bauland zur Verfügung zur stellen seitens der Stadt ist der entscheidende Hebel. Darüber hinaus sollte dann die Förderrichtlinie für den sozialen Wohnungsbau wieder auf 30 Jahre verlängert werden. Darüber hinaus müssen Bauvorschriften wieder deutlich vereinfacht werden. Jeder der helfen möchte kann der GWG beitreten und damit diese soziale Genossenschaft hier vor Ort in Gifhorn stärken.


Immer mehr junge Familien ziehen in das Stadtgebiet und in die Ortsteile. Krippen- und Kindergartenplätze werden knapp. Wie sieht das Zukunftskonzept aus, um für ausreichend Kita-Plätze zu sorgen?

Seit Jahren bauen wir dem Bedarf hinterher und bauen jedes Jahr neue Kita und Krippenplätze ohne dabei eine Hilfe vom Land zu bekommen. Hier werden wir auch in den nächsten 2 bis 3 Jahren noch erhebliche Investitionen tätigen müssen, da die Eltern einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung haben. In den neuen Baugebieten z.B. altes Krankenhaus sind von vornerein neuen Kitas großzügig zu planen. Die Kindertagespflege muss weiter gestärkt werden

Steckbrief: Das ist Stefan Marzischewski-Drewes

Alter: 53

Beruf: Facharzt für Radiologie und Allgemeinmedizin

Vorbilder: Helmut Schmidt, Alexander von Humboldt

Lieblingsbuch: „Am Anfang war der Wasserstoff“

Lieblingsessen: Gänsebraten mit Klößen

Was würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen? Schweizer Taschenmesser und Streichhölzer

Lieblingsurlaubsort: Im Winter in den Bergen


Viele Straßen in Gifhorn sind marode. Für die Sanierung werden vielfach Anlieger zur Kasse gebeten. Der Protest gegen hohe Straßenausbaubeiträge wächst. Ist die Abschaffung dieser Zwangsabgabe möglich und welche Finanzierungs-Alternativen gibt es?

Natürlich ist eine Abschaffung möglich! Wer hier auf die Landes-CDU hofft, hofft vergeblich. Isenbüttel hat bewiesen, dass es geht. Ich will mit den Bürgern darüber in einen Aufklärungsdialog gelangen zu den drei Alternativen: Status Quo, höhere Grundsteuer oder wiederkehrende Beiträge. Die Bürger sollen dann darüber abstimmen und der Bürgermeister hat das Ergebnis umzusetzen. Das verstehen ich und die AfD unter Demokratie und Bürgerbeteiligung.


Insbesondere kleine Fachgeschäfte haben in den letzten Jahren in der Innenstadt ihre Pforten geschlossen. Junge Menschen tätigen ihre Einkäufe überwiegend im Internet. Wie kann es gelingen, die Innenstadt weiterhin attraktiv zu gestalten und ein Läden-Sterben zu verhindern?

Die beiden Anträge der AfD auf zusätzliche Wirtschaftsförderung und Stärkung der Wista wurden abgelehnt. Jetzt habe ich zwei neue Anträge eingebracht, nämlich die IHK Zwangsbeiträge auszusetzen und die Gewerbesteuer bei Neugründungen in den ersten Jahren zu halbieren. Ich will den Mut von Unternehmensgründern fördern und keine sozialistische Planwirtschaft. Darüber hinaus müssen Bürokratiehemmnisse abgebaut werden. Machen statt nur reden!


Im jüngsten Fahrradklima-Test des ADFC ist Gifhorn bundesweit erneut auf einem hinteren Platz gelandet. Was muss getan werden, um das Radwegenetz in der Stadt deutlich zu verbessern?

Als erstes die bestehenden Radwege vernünftig in Schuss setzen. 2021 Nullabsenkung des Radweges Gifhorn-Gamsen möglich, da dann keine Fördermittel mehr zurückgezahlt werden müssen. In Einbahnstraßen Gegenverkehr erlauben. Die Regelung in der Fußgängerzone so beibehalten. Klare farbliche Markierung, wo auf Fußwegen Fahrradfahren erlaubt ist. In Neubaugebieten Verkehrswege breiter planen.


Zum Feiern fahren viele junge Gifhorner schon seit Jahren in die Nachbarstädte, denn eine Disco gibt es in Gifhorn schon lange nicht mehr. Jetzt ist auch noch das Brauhaus dicht. Welche Möglichkeiten gibt es, um das Freizeit-Angebot für Jugendliche zu verbessern?

Hier gilt es zunächst die Frage zu klären: Was wollen die Jugendlichen wirklich? Das Freizeitverhalten hat sich in den letzten 30 Jahren geändert. Wäre doch eine schöne Idee für eine Projektwoche an den Gifhorner Schulen oder? Jugendbeteiligung von unten! Man könnte überlegen, in der städtischen Stadthalle alle vier Wochen eine Jugenddisco/Jugendtreff stattfinden zu lassen.


Viele Flüchtlinge sind seit 2015 nach Gifhorn gekommen. Wie kann die Integration dieser Menschen gelingen?

Flüchtling ist ein Framingbegriff! Für Anerkannte Asylbewerber und Ausländer mit einer Arbeitserlaubnis gilt: Integration nach unseren Regeln, nicht nach deren. Grundgesetz und unsere Kultur ist die Basis davon. Nur mit einem Integrationsdruck wird eine Integration gelingen, sonst entstehen Gegengesellschaften, die jeder aus eigener Erfahrung bereits kennt. Eine Abschiebequote von unter 10 Prozent von nicht Bleiberechtigten zeigt das Staatsversagen!

Die übrigen Kandidaten fürs Bürgermeisteramt

Das ist CDU-Kandidat Matthias Nerlich

Das ist SPD-Kandidat Gunter Wachholz

Das ist Grünen-Kandidatin Nicole Wockenfuß

Von unserer Redaktion

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