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Gifhorn Stadt Überdurchschnittlich viele Krebserkrankungen im Kreis Gifhorn
Gifhorn Gifhorn Stadt Überdurchschnittlich viele Krebserkrankungen im Kreis Gifhorn
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00:21 23.02.2019
Krebserkrankungen im Kreis Gifhorn: Das Epidemologische Krebsregister Niedersachsen hat eine Statistik für die Jahre 2006 bis 2015 veröffentlicht.
Krebserkrankungen im Kreis Gifhorn: Das Epidemologische Krebsregister Niedersachsen hat eine Statistik für die Jahre 2006 bis 2015 veröffentlicht. Quelle: Archiv (2)
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Gifhorn

Für 2015 geht die Statistik von 86.566 männlichen und 86.807 weiblichen Bewohnern des Landkreises aus. Das Register weist die tatsächlichen Fälle aus und eine statistische Rate, die sich auf eine Gesamtheit von 100.000 bezieht – ein rechnerischer Wert, der Vergleiche ermöglicht.

156 Männer erkrankten an Prostatakrebs, 159 Frauen an Brustkrebs

So erkrankten 156 Männer im Kreis an Prostatakrebs, was einer Rate von 120,6 entsprach – niedersachsenweit lag sie bei 100,9. 38 Männer starben im Landkreis daran. Der Gifhorner Rate 26,1 steht die landesweite Rate 20,8 gegenüber. Bei Frauen machte der Brustkrebs mit 159 Erkrankungen (Rate 126,9 zu 122,1) und 34 Todesfällen (22,1 zu 24,2) den höchsten Anteil aus. Über die Jahre der Erhebung hinweg betrachtet ist die Neuerkrankungsrate bei Männern zwischen 2006 und 2009 leicht gestiegen, seit 2011 sinkt sie wieder, liegt aber immer noch mit 464,9 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohnern über dem Landesschnitt (444,8). Die Mortalitätsrate hingegen lag mit Ausnahme weniger Jahre unter dem Landesdurchschnitt, 2015 betraf sie 173,8 von 100.000 Einwohnern, im Land 193,7.

Neuerkrankungsrate

Bei Frauen liegt die Neuerkrankungsrate durchgehend unterhalb der Zahlen der Männer und hat auch zwischen 2009 und 2011 den Landesdurchschnitt nur geringfügig überschritten. Bis 2015 lag sie dann knapp unterhalb des Landesdurchschnitts – 356,6 zu 364,4. Die Mortalitätsrate der Landkreisbewohnerinnen lag durchgängig unterhalb des Landesdurchschnitts, 2015 bei 114,7 zu 127,5.

Hier geht es zur Statistik.

Von Christina Rudert