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Gifhorn Stadt Die B 188 bleibt das Baustellen-Sorgenkind
Gifhorn Gifhorn Stadt Die B 188 bleibt das Baustellen-Sorgenkind
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21:00 04.07.2018
Planungen laufen: Über kurz oder lang müssen die Brücken im Zuge der B 188 bei Brenneckenbrück neu gebaut werden. Quelle: Christina Rudert
Brenneckenbrück

In den Orten, durch die der Umleitungsverkehr während des Kreiselbaus auf der B 188 fließt, herrscht schon Sorge, dass dieser Umleitungsverkehr ohne große Unterbrechung weiter geht.

Ob Ribbesbüttel oder Leiferde, überall leiden die Anwohner der Landesstraße unter dem deutlich höheren Verkehrsaufkommen inklusive Schwerlastverkehr. Bis tief in die Nacht rauschen die Fahrzeuge ununterbrochen durch die Dörfer.

Bange Fragen

Alle freuen sich darauf, wenn – so die Planung – jetzt die B 188 zwischen Gifhorn und Meinersen nach dem Kreiselbau am Freitag frei gegeben wird. Aber die bange Frage lautet: Wie lange bleiben wir dann vom Umleitungsverkehr verschont?

Im Raum steht, dass die Brücken über die Aller und den Allerflutkanal bei Brenneckenbrück erneuert werden müssen – und dann wird die Sperrung auf alle Fälle länger als ein paar Monate dauern. Ja, das ist so, bestätigt Michael Peuke, stellvertretender Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehrl. Die beiden Bauwerke anno 1934 und 1936 sind fällig.

Nicht in den nächsten Monaten

Aber das wird noch nicht in den nächsten Monaten passieren. „Ein Bau steht in näherer Zukunft nicht an“, teilt er auf AZ-Anfrage mit. „Aktuell haben wir mit den Planungen begonnen und erste Grundlagenergebnisse zusammengetragen.“ Diese müssten aufbereitet, ergänzt und ausgewertet werden. „Der Planungsprozess wird noch längere Zeit in Anspruch nehmen, so dass ein Bau in näherer Zukunft nicht ansteht.“

Landtagsabgeordneter Philipp Raulfs spricht davon, dass in den aktuellen Planungen von einem Baubeginn zum Jahreswechsel 2019/20 die Rede ist, räumt aber ein: „Es gibt da noch einige Sachen zu klären.“ Zum Beispiel, ob es möglich sei, eine Behelfsbrücke zu errichten. Doch das könnte angesichts der engen Bebauung und des Naturschutzgebietes schwierig werden.

Von Christina Rudert und Dirk Reitmeister

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