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Gifhorn Stadt Beethoven-Musik für den guten Zweck
Gifhorn Gifhorn Stadt Beethoven-Musik für den guten Zweck
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13:00 12.01.2020
Benefizkonzert: Das Philharmonic Volkswagen Orchestra spielte für Ready4Work. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Zum Benefizkonzert mit dem Philharmonic Volkswagen Orchestra unter der Leitung von Hans Ulrich Kolf war die Gifhorner Stadthalle am Freitagabend sehr gut besucht.

Auf erfolgreiche zehn Jahre konnten die Veranstalter der Benefizkonzerte für den Förderverein ready4work e.V. zurückblicken. In dieser Zeit wurden 71 000 Euro eingespielt, um jungen Leuten einen Ausbildungsplatz zu ermöglichen, erläuterte Bürgermeister Matthias Nerlich in seiner Ansprache. Und auch das Programm passe zum Thema, so Nerlich: Beethoven selbst sei ein gutes Beispiel dafür, daß man Chancen bräuchte, um im Leben voranzukommen.

Viel Raum für Beethoven

Die Musiker hatten ein abwechslungsreiches Programm mitgebracht, in dem natürlich Beethoven in seinem Jubiläumsjahr einen großen Platz einnahm. Der erste Teil des Abends beinhaltete einzelne Stücke verschiedener Komponisten. Darunter das Rondo des jungen Moritz König für Solo Posaune und Orchester in deutscher Uraufführung mit Szabales Katoma an der Posaune.

Musik aus „Schindlers Liste“

Die zwölfjährige Lea Jonscher spielte zusammen mit dem Orchester die ergreifende Melodie aus dem Film „Schindlers Liste“. Begeisterten Applaus gab es auch für das Prelude und Allegro für Solo Violine und Orchester von Fritz Kreisler. Der Beifall setzte verzögert ein, da die Zuschauer von der Musik, vor allem aber von der jungen Violinisten völlig in den Bann gezogen waren.

Reichlich Beifall

Beethovens 6. Sinfonie F-Dur, op. 68, die Pastorale, bestritt den zweiten Teil des Abends. In der überaus bildhaften Fahrt aufs Land mit trabenden Kutschpferden, plätscherndem Bach, fröhlichem Landleben und dem aufziehenden Gewitter konnten die Zuhörer regelrecht schwelgen. Auch hier wurde der Musik nachgesonnen, bis Dirigent Kolf mit Handzeichen zum Beifall ermunterte, der reichlich und jubelnd gespendet wurde.

Von Stephanie Dorer

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