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Gifhorn Stadt Baut der Kreis bald mehr Radwege?
Gifhorn Gifhorn Stadt Baut der Kreis bald mehr Radwege?
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16:32 02.08.2019
Radwegebau im Kreis Gifhorn: Jetzt gibt es eine zusätzliche Prioritätenliste, die sich allein an dem Kriterium Lückenschluss orientiert. Quelle: Cagla Canidar Archiv
Gifhorn

Die Politik macht sich immer mehr Gedanken um Verbesserungen für den Fahrradverkehr im Kreis Gifhorn. Inzwischen hat die Kreisverwaltung eine zweite Prioritätenliste für Radweg-Neubauten aufgelegt.

Elf Projekte stehen im Ausbauprogramm

Die bisherige Liste orientiert sich an sieben Kriterien – vom Nutzen durch Schülerverkehr über Lückenschluss und Verkehrsaufkommen bis hin zur Frage, ob es alternative Strecke gibt. Danach stehen elf Projekte im Ausbauprogramm: unter anderem K 54 Groß Schwülper-Kreisgrenze, K 104 Groß Schwülper-Walle, K 61 Meine-Abbesbüttel, K 42 B 188-Päse, K 56 Lagesbüttel-L 321-Adenbüttel, K 31 Neudorf-Platendorf-K 103, K 5 Betzhorn-K 7 und K 105 von Barwedel-Grußendorf.

Nach ähnlichem Muster sind aus dem Kreis Gifhorn vier Radweg-Neubauprojekte an Landesstraßen im vordringlichen Bedarf: neben dem an der L 321 Schwülper-Rethen bereits fertig gestellten auch an der L 284 Wesendorf-B4-Ummern sowie an der L 289 Westerbeck-Grußendorf-Lessien.

Anlass war der Antrag der Mehrheitsgruppierung

Nun präsentierte die Kreisverwaltung dem Verkehrsausschuss eine weitere Prioritätenliste, die sich allein an Lückenschlüssen im bereits bestehenden Netz orientiert. Grundlage dafür war ein Antrag der Mehrheitsgruppierung aus CDU, SPD,ULG und FDP. Diese Liste beginnt bei den Kreisstraßen mit K 66 Isenbüttel-Ausbüttel und setzt sich untern anderem fort mit K 5 Betzhorn-K 7, K 112 Ortsumfahrung Weyhausen, K 101 Jembke-Bokensdorf, K 64 Ohnhorst-L 321, K 113 Vordorf-L 321, K 61 Abbesbüttel-Meine und K 120 Jembke-Hoitlingen.

Bei den Landesstraßen könnte nach dieser Definition der Landkreis die L 321 Wedelheine-Allenbüttel und Wettmershagen-Sülfeld, L 286 Vorhop-Schönewörde und L 320 Hillerse-Leiferde vorschlagen.

Die Kreisverwaltung sieht eine Prioritätenliste allein nach dem Kriterium Lückenschluss nicht als sinnvoll an. „Vielmehr sollten weitere Kriterien, wie zum Beispiel Alternativstrecken oder die Verkehrsbelastung auf der jeweiligen Straße berücksichtigt werden“, heißt es in der Vorlage. Beispiel K 5, die in der alternativen Prioritätenliste an zweiter Stelle steht: „Bei der Beurteilung für den vordringlichen Bedarf wäre kritisch anzumerken, dass es eine Alternativstrecke über die K 4 gibt und der Verkehr auf der K 5 mit gerade mal 2000 Kraftfahrzeugen pro Tag nicht wirklich stark belastet ist.“

Dennoch hatte die Mehrheitsgruppierung Wert auf diese Lückenschluss-Prioritätenliste gelegt. In ihrem Antrag heißt es: Auch wenn der Punkt schon jetzt einen besonderen Stellenwert einnehme, „ist es uns wichtig, durch die neu zu erstellende Liste eine explizite Betrachtung der Lückenschlüsse vorzunehmen. Wir sehen gerade beim Schließen dieser Lücken einen erhöhten Nachholbedarf.“ Die neue Liste wäre eine weitere Entscheidungsgrundlage. Der Ausschuss nahm sie in der jüngsten Sitzung zur Kenntnis. Die Diskussion dürfte weiter gehen.

Von Dirk Reitmeister

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