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Gifhorn Stadt B 188: Jetzt ist die Schranke abgeknickt
Gifhorn Gifhorn Stadt B 188: Jetzt ist die Schranke abgeknickt
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22:23 06.02.2019
Auch das noch: Jetzt ist die umstrittene Bahnschranke nach einem mysteriösen Unfall abgeknickt, die Anlage lahm gelegt.
Auch das noch: Jetzt ist die umstrittene Bahnschranke nach einem mysteriösen Unfall abgeknickt, die Anlage lahm gelegt. Quelle: Cagla Canidar
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Gifhorn

Auf etwa drei Meter Höhe ist die Schranke, die die Fahrspuren aus Gifhorn kommend sperrt, hinüber. Der Schrankenbaum hängt an der Peitsche der Ampelsignale fest.

Eine Streifenbesatzung der Polizei regelte den Verkehr an Bahnübergang und Straßenkreuzung, da die gekoppelte Ampelanlage auf Rot für Zugdurchfahrt stand. Währenddessen versuchten Bahntechniker, die Anlage wieder in Gang zu kriegen. Was zunächst scheiterte: „Wir brauchen eine Flex“, sagte ein Bahntechniker.

Die Dragenkreuzung und ihr Bahnübergang halten Gifhorn seit Sommer 2018 in Atem. Krönung ist nun die Zerstörung der zu kurzen Schranke, wegen der die Linksabbiegespur gesperrt ist und der Verkehr erheblich behindert wird.

Der Plan am Abend: Die Schranke absägen und den Bahnübergang bis auf weiteres per Hand regeln – wie während der Bauphase. Nach erster Einschätzung der beiden Techniker vor Ort ist auch der Antrieb der Schranke beschädigt worden. Welche Konsequenzen das für den Verkehrsablauf in der nächsten Zeit hat, war bis Redaktionsschluss unklar.

Unklar ist ebenso die Ursache. Vermutlich schlug die Schranke auf ein im Stau stehendes Fahrzeug auf, dessen Fahrer sich dann aus dem Staub machte. Ob die Bahn die Gelegenheit nutzt, nun die eigentlich für die Freigabe aller drei Spuren nötige Elf-Meter-Schranke zu installieren, ist ungewiss.

Von Dirk Reitmeister