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Gifhorn Stadt Das sind Gifhorns Top-Motorsportler
Gifhorn Gifhorn Stadt Das sind Gifhorns Top-Motorsportler
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13:00 30.12.2019
Ausgezeichnete Motorsportler: Bürgermeister Matthias Nerlich (l.) gratulierte den Clubmeistern des AC Gifhorn im ADAC. Quelle: Ron Niebuhr
Wilsche

Die Saison ist vorüber, die Winterpause steht an. Höchste Zeit also für den Automobilclub Gifhorn, die besten Fahrer auszuzeichnen. Dazu trafen sich die im ADAC organisierten Motorsportler jetzt im Deutschen Heinrich in Wilsche.

„Wir haben ein Dream Team“, sagte Sportleiter Daniel Brusch mit Blick auf Uwe Kreth und Ralf Kohrs. Ersterer fungiert seit nunmehr 21 Jahren als Auswerter, letzterer steht seit 13 Jahren als Zeitnehmer an der Strecke. Dafür verdienten beide eine besondere Ehrung und – ebenso wie alle frisch gekürten Titelträger des Abends – kräftigen Applaus der Versammlung.

Keine Sorgen um Nachwuchs

Der AC Gifhorn sei in der glücklichen Lage, dass „wir uns um Nachwuchs keine Sorgen machen müssen. Es läuft einfach bei uns“, sagte Brusch. Dafür werde man schon ein bisschen beneidet von manch anderem Verein aus der Region. Die Jüngsten im Bunde, liebevoll Kart Kids genannt, seien zwar „noch zu klein, um bei Wettbewerben zu starten, trainieren aber richtig fleißig mit“, lobte der Sportleiter Marlon Zülstorf, Leonie Quante und Ben Brusch.

Folgt bald ein Bruder-Schwester-Duell?

Die Clubmeisterschaft im Kartslalom holte Niklas Quante. „Das lässt uns auf ein packendes Bruder-Schwester-Duell hoffen“, erinnerte Brusch daran, dass Leonie Quante bald nachrückt. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Fynn Proch – in Welfenpokal und Niedersachsen-Meisterschaft in den Top Ten – und Leon Brandt, der 2016 Clubmeister war. Es folgten Maria Müller, Noemi Wessels, Matti Herbst, Dana Scholz und Samuel Müller. In der Rallye holte York Mehlhorn die Clubmeisterschaft vor Christoph Wolf. Klaus Schur siegte in der Oldtimerklasse der Motortouristik mit seinem Audi 50. Im DMSB-Autoslalom war Tim Luca Rösner nicht zu toppen. Die Plätze zwei und drei hinterm Clubmeister erreichten Felix Kohrs und Stefan Quante.

Was einen Sieger ausmacht

In der Einsteigerklasse des Autoslaloms sicherte sich Kevin Müller die Clubmeisterschaft. „Er war einfach immer ein Quäntchen schneller als sein stärkster Konkurrent“, sagte Brusch. Marc Lennars kam auf den zweiten Platz, Luca Hoffmann auf den dritten. Christian Hagel, der bisher nur vom Streckenrand aus filmte, wollte in dieser Saison mal mitfahren – und kam prompt auf Platz vier! Die Plätze fünf bis zehn erreichten Bennet Mohrmann, Chantal Brusch, Tobias Schiweck, Anthony Wollmann, Moritz Neuhaus und Nils Borowski.

Wer den Toyota am meisten quält

In der Jedermann-Klasse des Autoslaloms ist Tim Luca Rösner neuer Clubmeister. „Keiner hat unseren Toyota mehr gequält als er“, scherzte Brusch. Stefan Quante rückte in seiner ersten Saison gleich bis auf Platz zwei vor. Es folgten Robin Brandt und Reinhard Brandt, übrigens Sohn und Vater, auf den Rängen drei und vier. York Mehlhorn wurde Fünfter.

Wofür es einen Radbolzen als Auszeichnung gibt

Moritz Neuhaus erhielt einen Ehrenpreis im Slalom Youngster Cup, Bennet Mohrmann im Driftsport, Jan Kauerauf im Autocross sowie Michael Radevic, Luca Hoffmann und Chantal Brusch im Kartslalom. Eine besondere Auszeichnung ging an Kevin Winkler, Nils Borowski und Tim Luca Rösner: je ein Original-Radbolzen aus dem Auto, das sie in einer famosen Nachtschicht wieder fit machten für den zweiten Wettkampftag in Oschersleben. Und großer Dank galt auch Melanie Brusch: „Meine Frau hat mindestens 55-prozentigen Anteil an allem, was wir mit und für den Verein gewuppt haben“, betonte der Sportleiter des AC Gifhorn.

Von Ron Niebuhr

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