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Gifhorn Stadt Was die Ausbildungsplatzbörse Schülern und Unternehmen bringt
Gifhorn Gifhorn Stadt Was die Ausbildungsplatzbörse Schülern und Unternehmen bringt
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17:42 30.10.2019
Kontakte knüpfen: Bei der sechsten Ausbildungsplatzbörse in der Stadthalle Gifhorn präsentierten sich 70 regionale Aussteller mit 169 Ausbildungsberufen und 65 dualen Studiengängen. Quelle: Christian Albroscheit
Gifhorn

Kontakte knüpfen und sich so die Chance auf einen Praktikums- oder sogar Ausbildungsplatz sichern: Darum ging es am Mittwoch bei der sechsten Ausbildungsplatzbörse in der Stadthalle Gifhorn. 70 Aussteller trafen dabei auf etwa 1700 Schüler und 300 Kunden des Jobcenters.

Kontakt zwischen Arbeitgebern und Schülern herstellen

„Es gibt heute so viele berufliche Möglichkeiten. Ich wäre bei der Wahl wahrscheinlich total überfordert“, gestand Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich. Genau an diesem Punkt setzt die Ausbildungsplatzbörse an, die Teil des Programms „Berufsorientierung im Landkreis Gifhorn“ ist. Sie soll den Kontakt zwischen Arbeitgebern und Schülern herstellen und aufzeigen, welche Berufsmöglichkeiten es in der Region gibt. Alle weiterführenden Schulen aus dem Landkreis waren eingeladen.

Kontakte knüpfen zwischen Schülern und Unternehmen: Darum ging es bei der sechsten Ausbildungsplatzbörse in der Stadthalle Gifhorn. 70 regionale Aussteller präsentierten sich mit 169 Berufen und 65 dualen Studiengängen.

Bilder von der Ausbildungsplatzbörse

169 Ausbildungsberufe vorgestellt

70 Aussteller, davon acht neue, stellten 169 Ausbildungsberufe und 65 duale Studiengänge vor. „Das ist nochmal eine erhebliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr“, freute sich Bernd Manthey von der Allianz für die Region. Vertreten waren dabei etwa Handwerk, Gastronomie, Kommunen, Gesundheitswesen, Maschinenbau oder auch die Polizei. „Die Ausbildungsplatzbörse ist auch eine Chance für die Unternehmen“, sagte Matthias Nerlich im Hinblick auf den Fachkräftemangel. Da passte es dann auch, dass Bernd Manthey meldete: „Alle Standplätze sind vergeben.“

Die Ausbildungsplatzbörse im Video

Das sagen die Aussteller

„Es wird immer schwieriger, Menschen für soziale Berufe zu begeistern“, sagten Christof Grziwa und Nele Thomas von der Lebenshilfe. Sie suchten dringend Verstärkung für ihr Team und hofften, bei der Ausbildungsplatzbörse Kandidaten zu finden. Auch das Finanzamt informierte über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. „Wer in der Ausbildung glänzt, kann sogar ins Studium hochgezogen werden“, sagte Jannik Hilscher. Hauptmann Alexander Klaus von der Bundeswehr erklärte: „Unsere Aufgaben nehmen von Jahr zu Jahr zu. Deshalb suchen wir Leute, das Angebot ist total vielseitig.“

Was die Schüler sagen

Zu den Schülern, die sich informierten gehörte Tim Galitz (17) von der Oberschule Wittingen. Er fand die Ausbildungsplatzbörse hilfreich, um sich ein Bild über die Berufe zu machen, konnte aber nicht überzeugt werden. „Mein Traumjob wurde nicht angeboten, ich möchte Zweiradmechatroniker werden“, sagte er. Anders sah es bei Luca Hoffmann (16) von der IGS Gifhorn aus: „Ich habe komplett neue Berufe kennengelernt und ein ganz neues Bild von der Arbeitswelt bekommen.“

Nachhaltige Kontakte entstehen

„Die lockere Atmosphäre hier macht es für die Schüler einfacher“, sagte Silke Hallmann vom Gifhorner Jobcenter. Dazu trugen auch die 22 Mitmachstände bei, an denen die Schüler etwa mauern oder sägen konnten. Und Bernd Manthey wusste zu berichten: „Viele Kontakte, die hier entstehen, sind nachhaltig.“ Aus einem Gespräch bei der Ausbildungsplatzbörse ergibt sich also tatsächlich ein Praktikums- oder Ausbildungsplatz.

Von Christian Albroscheit und Mette Engel

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