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Gifhorn Stadt Trimm Dich und mehr: So macht die Stadt den Schlosssee schick
Gifhorn Gifhorn Stadt Trimm Dich und mehr: So macht die Stadt den Schlosssee schick
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20:00 30.05.2019
150.000 Euro für die Verschönerung des Schlosssees: Weitere Maßnahmen sind noch in diesem Jahr geplant. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Der Rundwanderweg für Spaziergänger und Ausflügler wurde ausgebaut, eine Streuobstwiese mit Apfel- und Birnbäumen angelegt. Jetzt will die Stadt die nächsten Schritte machen, um das Schlosssee-Areal aufzuwerten. Investitionen von 150.000 Euro stehen an – auch für neue Bänke und Stühle. Am 3. Juni berät die Politik.

Robust und pflegeleicht

Allein 100.000 Euro sind für den Austausch und die Ergänzung der vorhandenen Bänke am Schlosssee vorgesehen. Dabei schlägt die Stadtverwaltung der Politik die „Neumöblierung“ mit Bänken aus einer einheitlichen Serie vor: Metallbänke aus der Serie „Vera“ böten sich an, denn sie seien besonders robust, pflegeleicht, ganz in Stahl oder in Kombination mit Holz erhältlich. Auch Picknick-Kombinationen oder geschwungene Bänke seien möglich, erläutert die Verwaltung in einer Vorlage von den Stadtplanungsausschuss.

Eine Wiese zum See zwischen Seilrutsche und Rotationskugel soll als „besonderer Blickpunkt“ eine Aufwertung erfahren: Zehn so genannte „Adirondack-Stühle“ – eine Mischung aus Stuhl und Liege – sollen aufgestellt werden, diesen Aufenthaltsbereich aufwerten und zu einem „Ort der Begegnung“ machen.

Picknick-Bereich geplant

Am Landkreis-Parkplatz soll es unweit einer bestehenden Kiefergruppe weitere Veränderungen geben. Die Stadt will hier einen Picknick-Bereich einrichten. Der hierfür notwendige naturschutzrechtliche Ausgleich werde in Rücksprache mit der unteren Naturschutzbehörde als Baumpflanzung an gleicher Stelle erfolgen, versichert die Stadt.

Trimmen am Schlosssee auf einem Fitness-Trail: An drei Standorten sollen Trainingsstationen eingerichtet werden (jeweils zehn bis 15 Quadratmeter groß). Sie sollen unter anderem mit Parallelbarren und einer tiefen Barrenstange ausgestattet werden. Standortvorschläge: am Spielplatz im Südwesten des Sees, in der Nähe eines Klangspiels im Osten des Sees und in der Nähe des Ise-Zulaufs. „So besteht zwischen den Stationen jeweils eine Laufstrecke von 300 bis 500 Metern“, argumentiert die Stadt. Da sich die Stationen im Landschaftsschutzgebiet befänden, sei beim Kreis eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen – grundsätzliche Zustimmung sei von dort bereits signalisiert worden.

Weniger Müllbehälter

„Rund um den Schlosssee werden bis auf drei Standorte zunächst keine Müllbehälter mehr aufgestellt“, lautet ein weiterer Verwaltungsvorschlag. Damit soll eine Verschmutzung im Umfeld der Müllbehälter vermieden werden. Besucher sollen angeregt werden, ihre mitgebrachten Dinge wieder mit zurückzunehmen. Idee der Stadt: In den nächsten ein bis zwei Jahren soll kontrolliert werden, ob sich diese Maßnahme bewährt hat. Mülleimer-Standorte: am Landkreis-Parkplatz, an der Streuobstwiese sowie am Aller-Zulauf.

Von Uwe Stadtlich

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