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Gifhorn Stadt Armbrust-Drama: Zwei Opfer durch K.o.-Tropfen betäubt
Gifhorn Gifhorn Stadt Armbrust-Drama: Zwei Opfer durch K.o.-Tropfen betäubt
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15:55 12.08.2019
Erste Ermittlungsergebnisse: Beim Armbrust-Drama starben insgesamt fünf Menschen, zwei davon in Wittingen. Quelle: picture alliance/dpa
Wittingen/Passau

Gut drei Monate nach dem Tod von drei Menschen in Passau und zwei weiteren in Wittingen gehen die Ermittler davon aus, dass zwei der Opfer mit K.-o.-Tropfen betäubt worden sind.

Danach sollen sie von einer 30-Jährigen mit einer Armbrust in einer Pension im bayerischen Passau getötet worden sein. Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Passau am Montag mit Blick auf den Ermittlungsabschluss der Polizei. Nachdem die Frau ihre beiden 53- und 33-jährigen Begleiter tötete, richtete sie sich mit einer Armbrust. Mitarbeiter der Pension hatten die drei tot auf deren Zimmer gefunden.

Sie sahen sich als Welterneuerer

Die Ermittler gehen davon aus, dass die 30-Jährige ihre Begleiter mit deren Einverständnis erschoss. Die drei Toten in Passau sowie zwei weitere tote Frauen, die in einer Wohnung in Wittingen gefunden worden waren, gehörten nach Angaben des Sprechers zu einer Gruppe, die sich als „Welterneuerer und Welterschaffer“ gesehen hatte und der Meinung war, schon mehrfach wiedergeboren worden zu sein. Die Toten hätten das „Dasein“ verlassen, „um an anderem Ort oder zu anderer Zeit eine neue Welt oder ein neues System zu erschaffen“. Alle fünf Toten stammen aus Rheinland-Pfalz.

Die Ermittlungen im Fall der beiden toten Frauen in Wittingen – es geht um eine 35-Jährige und eine 19-Jährige – führt die Hildesheimer Staatsanwaltschaft. „Es gibt aktuell noch nichts Neues“, so Erste Staatsanwältin Christina Pannek, Sprecherin der Hildesheimer Staatsanwaltschaft. Obuktionsergebnisse würden noch nicht vorliegen.

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