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Gifhorn Stadt Alte Deponie bereitet Ärger
Gifhorn Gifhorn Stadt Alte Deponie bereitet Ärger
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20:00 31.05.2019
Geplantes Neubaugebiet Hohes Feld am Kirchweg: Eine Altdeponie bereitet Ärger, die Straßenführung musste geändert werden. Quelle: Cagla Canidar/Archiv
Gifhorn

Erst gab’s Probleme beim Grundstücksankauf durch die städtische Erschließungsgesellschaft GEG, jetzt bereitet eine alte Deponie Kummer: Für das geplante Neubaugebiet Hohes Feld zwischen Kirchweg und Wilscher Weg ist ein erneuter Auslegungsbeschluss für den Bebauungsplan nötig. Am 3. Juni entscheidet der Planungsausschuss.

In der Vorlage für die Politik wird die Verwaltung konkret: Von Seiten der unteren Boden- und Immissionsschutzbehörde sei insbesondere auf den Altstandort und die damit verbundenen möglichen Auswirkungen hingewiesen worden.

Hausbrunnen vorerst tabu

„Um sicherzustellen, dass im Baugebiet gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse gewährleistet werden, hat die Stadt ein ergänzendes Gutachten in Auftrag gegeben und veranlasst, dass Brunnen als Dauermessstellen zur kontinuierlichen Überwachung des Grundwassers angelegt wurden“, so die Stadt. Es werde dort eine mit der unteren Abfallbehörde abgestimmte regelmäßige Überprüfung des Grundwassers erfolgen. Die Anlage von Hausbrunnen zur Grundwasserentnahme ist in dem Gebiet vorerst tabu.

Risiko von Setzungen

Bei der Untersuchung der Baugrundverhältnisse habe sich ergeben, dass im Bereich der geplanten Straßentrasse auf der ehemaligen Deponie das Risiko von Setzungen bestünde, die die zu verlegenden Leitungen gefährden würden. Aus diesem Grund sei die Straßenführung im Deponiebereich überarbeitet worden. Dazu soll die Politik jetzt Stellung nehmen.

Von Uwe Stadtlich

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