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Gifhorn Stadt Gifhorner Kinderschutzbund: Warum Kinderrechte ins Grundgesetz gehören
Gifhorn Gifhorn Stadt Gifhorner Kinderschutzbund: Warum Kinderrechte ins Grundgesetz gehören
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11:00 23.09.2019
Weltkindertag: Auch beim Kinderschutzbund in Gifhorn gab es einen Aktionstag. Thema waren die Kinderrechte. Quelle: Thorsten Behrens
Gifhorn

Überall wird über die Rechte der Kinder geredet – nur im Grundgesetz sind sie noch nicht verankert. Das will der Kinderschutzbund ändern. Daher stellte der Gifhorner Ortsverein seinen Aktionstag zum Weltkindertag unter das Motto: Wir machen Zukunft.

Kinderrechte ins Grundgesetz

„Es geht darum, dass die Kinderrechte in das Grundgesetz aufgenommen werden – und wir wollen die Kinder und ihre Eltern darüber aufklären, was diese Rechte denn eigentlich sind“, erklärte Claudia Klement, die Gifhorner Vorsitzende. Und sie erreichte viele interessierte Besucher, denn das Fest am Sonntag war von Beginn an gut besucht. Weltkindertag war ja eigentlich bereits am Freitag, aber: „Wir feiern immer erst am Sonntag danach, weil dann auch die meisten Eltern Zeit haben“, sagte Klement.

Aktionen zum Weltkindertag: Bildergalerie

Auch beim Kinderschutzbund in Gifhorn gab es Aktionen anlässlich des Weltkindertages. An sechs Stationen ging es um die Kinderrechte, hinter Spiel und Spaß stand ein ernster Anlass – ihre Aufnahme in das Grundgesetz.

Rallye mit sechs Stationen

Das zahlte sich – neben dem bunten Programm – auch diesmal wieder aus. Zwischen 250 und 300 Besucher begrüßt das Team um Klement jedes Jahr. Rund 80 davon, Kinder jeden Alters, nehmen an den seit einigen Jahren stattfindenden Rallyes teil, sagte sie. Davon gab es auch diesmal wieder eine. „An sechs Stationen erfahren die Kinder, aber auch Erwachsenen, was denn eigentlich diese Rechte sind.“ Unter anderem das auf Spielen und auf Bildung. oder das auf Gesundheit. dafür gab es einen Stand, an dem mit geschlossenen Augen Obst und Gemüse probiert werden sollte – spannend war dabei die Frage, wie viele Kinder derartige Dinge kaum kennen.

Recht auf freie Berufswahl

Das Recht auf Bewegung wurde mit einem Spieleparcours dargestellt, das Recht auf freie Berufswahl mit einem Holzbalken, um Nägel einzuschlagen. „Die freie Berufswahl umfasst auch, dass Mädchen ein Handwerk erlernen dürfen“, betonte Klement. Außerdem im Angebot waren Hüpfburg, Kaffee und Kuchen, Kinderschminken, Stockbrot am Lagerfeuer backen. Die Naju und der Verein Gifhorn hilft waren ebenfalls vertreten, und eine Theatergruppe mit zwölf- bis 14-jährigen Mädchen eröffnete mit einem Stück, in dem es um Gemeinschaft und Freundschaft geht, den Aktionstag.

Von Thorsten Behrens

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