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Gifhorn Stadt AZ-Aktion Helfen vor Ort: Weihnachtsaktion trotz sinkender Spendeneinnahmen
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AZ-Aktion "Helfen vor Ort": Weihnachtsaktion trotz sinkender Spendeneinnahmen

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12:00 18.10.2020
Fällt aus: Wegen Corona wird es kein AZ-Benefizkonzert zugunsten von „Helfen vor Ort“ geben. Quelle: Sebastian Preuß
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Gifhorn

Es wäre das 20. Benefizkonzert der Aller-Zeitung zugunsten der AZ-Aktion „Helfen vor Ort“ gewesen, und das Heeresmusikkorps Hannover unter Leitung von Oberstleutnant Martin Wehn hatte auch schon zugesagt, in der ersten Novemberwoche in Gifhorns Stadthalle wieder für einen schwungvollen Abend für die gute Sache zu sorgen. Doch das kleine Virus namens Corona hat alles über den Haufen geworfen, das Konzert musste abgesagt werden. Für die AZ-Aktion „Helfen vor Ort“ nicht der erste Rückschlag in diesem Jahr. Noch ist genug Geld auf den Spendenkonten für die Weihnachtsaktion, aber es wird knapp.

Es ging im Frühjahr los mit den Absagen. Füllen in normalen Jahren Veranstaltungen wie das Spargelfest oder auch das Sommerfest die beiden Spendenkonten der AZ-Aktion, konnten beide in diesem Jahr nicht stattfinden. Als nächstes wurde dann das Altstadtfest abgesagt. Und damit gab’s auch den Familiensonntag an der Bühne auf dem Schillerplatz nicht mit Tombola und Glücksrad und diversen anderen Aktionen. Wieder keine Einnahmen für die AZ-Aktion. Trotzdem musste im Sommer die Schulbuchaktion finanziert werden – Kinder aus finanziell schwachen Familien bekommen Unterstützung bei der Anschaffung von Lernmaterialien.

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Die Weihnachtsaktion mit Geschenken für Kinder und Senioren ist das Kernstück

Mittlerweile steht auch fest, dass der Schlossmarkt zum Advent nicht stattfindet – das war Jahr für Jahr eine wichtige Einnahmequelle für Helfen vor Ort. Der Verein hat in den vergangenen Jahren mit Hilfe von zahlreichen engagierten Einzelpersonen, mit dem Malteser-Hilfsdienst und der Jugendfeuerwehr Gamsen sowie in Kooperation mit der Gifhorner Tafel und dem Familienbüro bis zu 500 Weihnachtsgeschenke verteilt. Diese Weihnachtsaktion war mal der Ausgangspunkt von „Helfen vor Ort“ vor mittlerweile knapp 40 Jahren. Inzwischen unterstützt „Helfen vor Ort“ jedoch ganzjährig, beispielsweise in Nicht-Corona-Zeiten in Form von Zuschüssen zu Klassenfahrten und Schulausflügen, und auch finanziell schlecht gestellte Senioren werden mittlerweile zu Weihnachten beschenkt.

In der Form nicht: Es wird eine Weihnachtstombola für „Helfen vor Ort“ geben, aber ganz ohne Gedränge. Quelle: Sebastian Preuß Archiv

Die AZ bereitet gerade eine Weihnachtstombola in etwas anderer Form vor

Daran hält „Helfen vor Ort“ auch auf alle Fälle fest. Auch im Corona-Jahr soll es Weihnachtsgeschenke für Kinder und Senioren geben, auch wenn die Päckchen vielleicht etwas kleiner ausfallen müssen. Aber dank großzügiger Spenden von Firmen ist dafür noch genügend Geld auf den Konten. Und die AZ wird auch wieder eine Weihnachtstombola organisieren. Um das Gedränge vor der Bühne am Ceka-Brunnen zu vermeiden, ist stattdessen eine Auslosung als Livestream geplant, die Gewinner-Losnummern werden anschließend in der AZ veröffentlicht, die Gewinner können ihre Gewinne später persönlich abholen.

Direkt-Spenden auf die beiden Kontos sind auch möglich

Um weiter helfen zu können, braucht „Helfen vor Ort“ Unterstützung. Dabei ist jede Spende willkommen, egal in welcher Höhe. Wer dazu beitragen möchte, dass die knapp 40 Jahre alte Institution in Stadt und Landkreis auch weiter unmittelbar vor Ort Bedürftige unterstützt, kann auf folgende Konten von Helfen vor Ort spenden: Sparkasse Gifhorn Wolfsburg, IBAN: DE07 2695 1311 0161 2967 02; Volksbank BraWo, Konto 162 486 5000, BLZ 269 910 66. Zur Ausstellung einer Spendenbescheinigung ist die vollständige Adresse anzugeben.

Von Christina Rudert