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Gifhorn Stadt "A-39-Rastanlage in Jembke macht nicht viel Sinn"
Gifhorn Gifhorn Stadt "A-39-Rastanlage in Jembke macht nicht viel Sinn"
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16:59 19.06.2013
Ortstermin am Tappenbecker Sportzentrum: Parlamentarischer Staatssekretär Enak Ferlemann (l.) sprach mit Kommunalpolitikern über die Auswirkungen des Autobahnbaus. Quelle: Christian Albroscheit

Ferlemann stellte klar: „Die A 39 kommt! Je eher, desto besser ist es für die Region!“ Das Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt Weyhausen-Ehra solle Ende 2013 beginnen.

Ferlemann hatte im Sommer 2012 verkündet, dass zwischen Jembke und Tappenbeck eine 18 Hektar große Tank- und Rastanlage entstehen soll - und damit im Boldecker Land eine Welle der Empörung ausgelöst. Und das alles, weil die Stadt Uelzen eine Rastanlage in ihrem Gebiet wollte und der Bund an Abstandsregelungen gebunden ist. Jetzt machte Ferlemann den Betroffenen Hoffnung: „Eine Rastanlage macht hier nicht viel Sinn“, sagte er. Autofahrer würden eher in Braunschweig oder Uelzen halten. Eine Rastanlage werde zudem erst gebaut, wenn die komplette A 39 fertig sei. Falls sich eine andere Kommune melde, die eine Rastanlage in ihrem Gebiet wolle, sei der Bund gesprächsbereit. „Dann sollten wir diejenigen entlasten, die die Anlage als Strafe empfinden.“

„Der Sport darf nicht unter der Autobahn leiden“, sagte Ferlemann. Sein Angebot an die Gemeinde: „Sagt mir, was ihr machen wollt, und ich gucke, was ich machen kann.“ Zum Thema Wertgutachten, das immer noch bei der Landesbehörde für Straßenbau unter Verschluss liegt, sagte er: „Wenn da was nicht passt, komme ich wieder.“

alb