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Gifhorn Stadt Fridays for Future: So war die Nachmittagspremiere in Gifhorn
Gifhorn Gifhorn Stadt Fridays for Future: So war die Nachmittagspremiere in Gifhorn
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18:23 25.10.2019
Fridays for Future in Gifhorn: Rund 100 Teilnehmer beteiligten sich am Freitag am Klima-Protest. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Zur siebten Klima-Demo auf Gifhorns Straßen hat am Freitag Fridays for Future aufgerufen – erstmalig am Nachmittag. Fanden sich zu Beginn erst nur wenige Mitstreiter ein, so waren es am Ende rund 100 Jugendliche und zahlreiche Erwachsene, die über Aller- und Hindenburgstraße hin zum Marktplatz zogen.

Der Schillerplatz füllte sich dann noch. Jennifer Zauter von Fridays for Future kommentierte: „Die Zahl ist egal. Hauptsache, wir sind präsent.“ Dass sich dann auch wegen der starken Beteiligung der neu gegründeten Parents for Future viele Erwachsene dem Tross anschlossen, fanden die Jugendlichen „cool“. Holger Weber aus Gifhorn ist einer von den Eltern, die sich nun verstärkt mit den Schülern solidarisieren wollen. „Wir müssen die hier unterstützen.“ Noch am Abend zuvor war das große Banner für die Demo fertig geworden. Neu auch: Der Erwachsenenableger von Fridays for Future organisiert die nächste Fahrrad-Demo in Gifhorn, die am 15. November stattfinden wird. Beteiligen werden sie sich auch einer vierstündigen Mahnwache am 8. November.

Auch dank der starken Präsenz von Parents for Future kamen insgesamt rund 100 Teilnehmer zum Klimastreik, zu dem die Jugendlichen von Fridays for Future aufgerufen hatten.

Dass sie nicht überall auf Verständnis stoßen, erlebten die Jugendlichen auch mal wieder. Ein Anwohner in der Xanthistraße zeigte den Vogel, ein Autofahrer, der kurzzeitig anhalten musste, machte ebenfalls eine abfällige Geste. Philip Knotz ist solche Anfeindung gewöhnt. Unterkriegen lässt er sich nicht. Rückendeckung gibt’s von Werner Semrock. Der Gifhorner Senior zeigte Flagge und kam zum Schillerplatz. Er unterstützt die Forderung nach verstärktem Klimaschutz. „Es wird Zeit, dass was getan wird.“ Und: „Es ist Dummheit, die Schüler zu beschimpfen.“

Lesen Sie auch: Fridays For Future streikt wieder in Gifhorn – dieses Mal am Nachmittag

Dr. Reinhard Schrader vom BUND nahm an der Demo mit einem Protestschild gegen den A39-Bau teil. Die jüngsten Klimaschutzbeschlüsse der Politik findet er zu lau. „Da hat keiner den Mut, den Leuten was zuzumuten.“ Tobias Kirmske (17) wetterte in seiner Ansprache gegen die Pendlerpauschale. Auf dem Weg zum Marktplatz skandierten die Demonstranten gegen „Kohlebagger“ und „SUV-Fahrer“. Jennifer Zauter schickte in ihrer Rede auf dem Marktplatz Solidaritätsgrüße an Thüringens Fridays for Future. Zum Schluss war sie mit dem Verlauf zufrieden – „doch noch 100 Leute, voll cool.“

Fridays for Future Gifhorn: Am Samstag geht’s schon weiter

Verschenkebörse im Mehrgenerationenhaus am Samstag, 26. Oktober (10 Uhr). Wer etwas verschenken möchte, kann die Sachen ab 10 Uhr abgeben. Am Dienstag, 29. Oktober, 19 Uhr, findet ein Netzwerktreffen im Mehrgenerationenhaus statt. Alle Vereine, Verbände und Einzelpersonen sind geladen, Ideen für den Aktionstag am Freitag, 29. November (10.30 Uhr auf dem Schillerplatz), einzubringen. Dann ist wieder ein globaler Klimastreikangesagt, da wollen die Gifhorner Jugendlichen mit möglichst vielen Partnern in Gifhorn Aktionen machen. Parents for Future Gifhorn übernimmt die Organisation der Critical Mass. Die nächste Fahrrad-Demo ist am Freitag, 15. November, 17 Uhr (Start an der Flutmulde).

Von Andrea Posselt

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