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Gifhorn Stadt 130 Gifhorner lauschen Drogerie-König Rossmann
Gifhorn Gifhorn Stadt 130 Gifhorner lauschen Drogerie-König Rossmann
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19:08 12.02.2019
Plauderte im Glockenpalast aus seinem Leben: Drogeriemarkt-König Dirk Rossmann. Quelle: Torben Niehs
Gifhorn

„Ein großes Dankeschön, dass Sie gekommen sind“, begrüßte Mühlenmuseums-und Glockenpalast-Chef Horst Wrobel den gebürtigen Hannoveraner, dessen Lesung sich mehr als 130 Gifhornerinnen und Gifhorner nicht entgehen lassen wollten. „Wir hätten dreimal soviel Plätze benötigt, um die Nachfrage befriedigen zu können“, freute sich Journalist Winfried Gburek – er führte unterhaltsam durch den Abend – über die tolle Resonanz.

Plaudern übers unternehmerische Geschick

Mehr als 50.000 Mitarbeiter und insgesamt 3800 Rossmann-Märkte in Deutschland und vielen anderen Ländern Europas: Rossmann plauderte bereits vor seiner Lesung vergnügt über sein unternehmerisches Geschick, dass ihn letztendlich an die Spitze gebracht hat. „Ich habe 51 Prozent richtig und 49 Prozent falsch gemacht – die Differenz macht am Ende den Erfolg aus“, sagt der Milliardär augenzwinkernd über sich selbst.

Harter Wettbewerb einerseits, sozial engagiert andererseits: „Ich bin ein Kind der Nachkriegszeit“, stellte Rossmann, Jahrgang 1946, gleich zu Beginn seiner Lesung fest – und nahm die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine Zeitreise ins zerbombte Hannover.

Vom Bucherfolg erst gar nicht überzeugt

Selbstkritisch setzt sich der Vorzeige-Unternehmer mit seinem eigenen Werk auseinander. „Wenn Sie mich kurz nach dem Erscheinen des Buches im Oktober 2018 gefragt hätten, ob es ein gutes Buch ist, hätte ich gesagt: vielleicht“, blickt Rossmann zurück. Inzwischen würden ihn täglich unzählige Briefe und Mails erreichen, in denen sein Buch gefeiert wird. „Es gibt eine Welle positver Signale – inzwischen glaube ich selbst, dass es ein gutes Buch ist“, schmunzelt Rossmann.

Zu Gifhorn hat Rossmann eine besondere Beziehung

Zu Gifhorn hat der gelernte Drogist übrigens eine ganz besondere Beziehung: Er beschreibt in seinem Buch die Beerdigung der D-Mark, die Gifhorn Ende 2001 bundesweit in die Schlagzeilen gebracht hat. Zudem ist Rossmann gut mit Horst Wrobel bekannt und war auch schon bei Veranstaltungen an der Freiheitsglocke mit von der Partie.

Nach der Lesung blieb Zeit für Fragen aus dem Publikum und den Erwerb des Rossmann-Buches. Auf Wunsch signierte der Bestseller-Autor sein Werk an einem Tisch in einer Nische des Friedensnobelpreis-Saales. Lutz Dänzer von der Buchhandlung Nolte hatte dafür extra einen kleinen Verkaufstisch vorbereitet. ust

Von Uwe Stadtlich

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