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Brome Diese Ideen hat das Forum für die Zukunft der Gemeinde
Gifhorn Brome Diese Ideen hat das Forum für die Zukunft der Gemeinde
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18:41 08.11.2019
Ein Blick in die Zukunft: Rund 50 Bürger waren gekommen, um das Ergebnis des Dorfentwicklungsforums zu hören. Quelle: Peter Zur
Tülau

Wie ist die Gemeinde Tülau derzeit aufgestellt und wie soll sie sich künftig entwickeln? Damit beschäftigte sich seit Februar ein Dorfentwicklungsforum, in dem Gemeinde, Bürger und das Planungsbüro Warnecke zusammen gearbeitet haben. Bei einer Abschlussveranstaltung stellte Planerin Monika Traub am Donnerstagabend die in den Ideenwerkstätten erarbeiteten Handlungsfelder und planerische Ansätze zur Zukunftsgestaltung und Entwicklung vor, rund 50 Bürger waren dazu gekommen.

Tülaus große Hoffnung

„Ziel ist es jetzt, unter anderem mit Blick auf die verschiedenen Fördertöpfe weitere Schritte zur zukünftigen Dorfentwicklung festzulegen und wenn möglich zeitnah umzusetzen“, stellte Bürgermeister Martin Zenk fest. In der Hoffnung, dass der erneute Förderantrag – anders als der jüngst abgelehnte Antrag auf Förderung als Dorfregion gemeinsam mit Brome, Parsau und Ehra-Lessien – dieses Mal einen positiven Ausgang nimmt, berichtete Zenk zudem, dass einige der jetzt vorgestellten Maßnahmen auch schon Bestandteil im Antrag zur Dorfregion waren.

Fördermöglichkeiten: Das Umfeld von Kirche und Spitta-Haus sollen umgestaltet werden. Quelle: Peter Zur

In den Blickpunkt rückte jetzt unter anderem der Bau von Senioreneinrichtungen, damit ältere Tülauer in ihrem gewohnten Umfeld altersgerecht und selbstbestimmt leben können. Aus Sicht der Planer wären solche Wohnungen auf dem Abbruchgelände am Kreuzungsbereich der Salzwedeler Straße denkbar.

Unterstützung des ländlichen Tourismus

Weitere Maßnahmen könnten auch mit Hilfe anderer Fördertöpfe wie zum Beispiel dem zur Unterstützung des ländlichen Tourismus angeschoben werden, wie Traub mitteilte. Dazu zählte unter anderen die Umgestaltung des Umfeldes an der Tülauer Kirche sowie am Spitta-Haus im Zuge der barrierefreien Umgestaltung der Bushaltestellen, wie Zenk erläuterte. Dazu sei auch bereits ein Förderantrag gestellt.

Zenk sowie Traub zeigten sich über das Engagement der Bürger in den verschiedenen Arbeitsgruppen beeindruckt. Und die Bürger versicherten, auch künftig in den Arbeitsgruppen die Zukunftspläne mitzugestellten. Nächster Schritt ist jetzt eine Prioritätenliste von Maßnahmen.

Von Peter Zur

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