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Brome Schlaglochpiste soll 2020 saniert werden
Gifhorn Brome Schlaglochpiste soll 2020 saniert werden
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00:21 15.04.2019
Schlaglochpiste: Die K 85 nach Kaiserwinkel soll endlich saniert werden – die Vorbereitungen laufen. Quelle: Alexander Täger
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Parsau

Wie der Landkreis Gifhorn auf Anfrage der AZ/WAZ mitteilt, wurde der rund 2,4 Kilometer lange Abschnitt bei der jüngsten Zustandserfassung der Kreisstraßen 2017 mit der Note 5 bewertet und zählt damit zu den fünf schlechtesten im Kreisgebiet überhaupt. Pläne zur Sanierung gab’s auch schon 2016. Seinerzeit ging man noch von einem „kompletten Vollausbau“ aus. Kosten: 2,4 Millionen Euro. Besagtes Bodengutachten sorgte für eine Planänderung: Jetzt soll nur noch der alte Asphalt aufgenommen, die darunter liegende Schotterschicht verstärkt und neu asphaltiert werden.

Reine Baukosten von 1,25 Millionen Euro

„Dadurch kommt es beim Bodenaushub, Entsorgung und der Wasserhaltung zu Kosteneinsparungen“, so Landrat Dr. Andreas Ebel. Die Kalkulationen für die reinen Baukosten liegen derzeit bei 1,25 Millionen. „Es bleibt jedoch abzuwarten, ob nach erfolgter Ausschreibung der Bauarbeiten die geplanten Baukosten bei Realisierung der Maßnahme ausreichen.“

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Geplant war und ist in jedem Fall, die Fahrbahn von jetzt 4,1 bis 4,5 Meter auf sechs Meter zu verbreitern. Ein Radweg soll nicht gebaut werden, weil der Verkehr dafür „zu gering“ ist – 230 Fahrzeuge pro Tag laut jüngster Zählung.

Vier Monate Vollsperrung

Die Bauzeit werde etwa drei bis vier Monate betragen und mit einer Vollsperrung einhergehen: „Die Umleitung wird voraussichtlich von Giebel über Parsau, Croya, Zicherie bis Kaiserwinkel führen, und umgekehrt“, so der Landrat. Das Vorhandensein des Eichenprozessionsspinners werde – auch schon in den Planungen und Ausschreibungen – berücksichtigt werden müssen, „damit die Baufirmen auf etwaige Erschwernisse reagieren können“.

Ob wirklich 2020 mit der Sanierung der K85 begonnen wird, hänge jedoch davon ab, ob das Land die Maßnahme fördert. „Die Anträge dafür werden jedenfalls von uns jetzt im April fristgerecht gestellt“, kündigt Ebel die weiteren Schritte an.

Von Jörg Rohlfs

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