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Brome Neue Kita-Gruppen in der Robert-Koch-Straße
Gifhorn Brome Neue Kita-Gruppen in der Robert-Koch-Straße
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17:14 28.06.2019
Weitere fünf Jahre Schiedsperson: Kerstin Keil (links) und Manuela Peckmann gratulierten Hartmut Jakobs zur Wiederwahl. Quelle: Foto: Jörg Rohlfs
Bergfeld

Räumlichkeiten für drei neue Kita-Gruppen sollen errichtet werden: zwei als Anbau an die bestehende Kita in der Robert-Koch-Straße sowie eine dritte, deren Standort im Samtgemeindegebiet noch festgelegt werden soll. Kritik an den Anbauplänen kam von Astrid Leibach (Grüne), die die Gegebenheiten als „zu eng“ und „Nadelöhr“ beschrieb. Aus ihrer Sicht wäre es besser, im aktuellen Neubaugebiet ein „weniger attraktives Eckgrundstück“ mit einer Kita zu bebauen. Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann erklärte, man habe sich den Standort „sehr genau überlegt“. Die Wahl sei auf einen Anbau an die Kita gefallen aufgrund der Nähe zur und Kooperation mit der Grundschule Brome.

Höhere Gebühren

Bei den Gebühren für Betreuungsangebote in den Ganztagsschulen (Früh-, Anschluss- und Ferienbetreuung) einigte sich das Gremium darauf, zunächst für ein Jahr eine Kostendeckung von 75 Prozent durch Elternbeiträge zu beschließen und nach Ablauf dieses Zeitraums gegebenenfalls eine weitere Anpassung um fünf Prozent vorzunehmen. Eine angedachte Deckung von 100 Prozent wurde verworfen, weil es sich auch so um eine „sehr hohe Steigerung“ handele.

Mehr Geld für „Fliegenpilz“

Beschlossen wurde vom Rat ferner, die Krippengebühren nicht zu erhöhen. Wohl aber die monatliche Defizitzahlung an die als Elterninitiative betriebene Kita Fliegenpilz rückwirkend ab März auf 17 730 Euro. Außerdem wird eine Nachzahlung in Höhe von rund 8000 Euro geleistet. „Wir können froh und dankbar über diese Konstellation sein, bei der die Samtgemeinde immer noch günstiger wegkommt“, kommentierte Leibach den Beschluss.

Musterbrief wegen EPS-Bekämpfung

Beschlossen wurde auch, beim Land erneut um finanzielle Unterstützung für die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners zu bitten, mit der Begründung, dass es sich „nicht um ein regionales, sondern ein landesweites Problem handelt“. Das betreffende Schreiben soll als Musterbrief über den Städte- und Gemeindebund an andere Kommunen weitergereicht werden, auf dass diese sich gleichfalls, gleichlautend ans Land wenden.

Hartmut Jakobs bleibt Schiedsperson

Was sonst noch war: Die amtierende Schiedsperson der Samtgemeinde Hartmut Jakobs wurde für weitere fünf Jahre gewählt; mit der Energiegenossenschaft Region Wolfsburg soll auf der Kita Parsau eine Photovoltaikanlage errichtet werden; für die Erweiterung der Biogasanlage in Tiddische gab’s das Okay – ebenso wie für eine geänderte Verordnung zur Straßenreinigung; als zweiter stellvertretender Samtgemeindebürgermeister löst Peter Albrecht Fred Marhenke ab, und neuer 3. stellvertretender Gemeindebrandmeister ist jetzt auch offiziell Peter Eisener.

Von Jörg Rohlfs

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