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Brome Parsau soll jetzt doch eine Einfeld-Turnhalle bekommen
Gifhorn Brome Parsau soll jetzt doch eine Einfeld-Turnhalle bekommen
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19:00 27.09.2019
Grundschulstandort Parsau: Auch die Zukunft der Außenstelle in Bergfeld sorgte im Rat für Gesprächsstoff. Quelle: Peter Zur Archiv
Samtgemeinde Brome

Der Schulstandort Parsau war ein wichtiges Thema bei der Sitzung des Rates am Donnerstagabend. Zum einen ist dort nun der Bau einer Einfeldhalle für den Schulsport geplant, zum anderen sorgte der geplante und jetzt verschobene Anbau von Klassenräumenan die Schule für reichlich Diskussionsstoff.

Organisatorische Probleme

Das lag daran, dass einige Mitglieder des Rates zu diesem Tagesordnungspunkt die Beschlussvorlage falsch deuteten, wonach in diesem Zusammenhang bereits über das Aufgeben der „Außenstelle Bergfeld“ zu befinden sei – was gar für eine Sitzungsunterbrechung sorgte und einem Drohen mit „der Kommunalaufsicht“. In einer vorher gehenden, planmäßigen Sitzungspause hatte allerdings auch die neue Leiterin der Grundschule Parsau eine Lanze gebrochen für das Schließen der Außenstelle wegen nicht lösbarer Probleme, vor allem organisatorischer Art.

Alles getan für Erhalt

Bergfelds Bürgermeisterin Ute Düsterhöft erklärte indes, es gäbe „nichts Schöneres für ein Dorf, als eine eigene Grundschule“. Die Gemeinde hätte „alles getan“, um dies zu erreichen, und „auf eigene Kosten“ die alte Schule dafür saniert, die aktuell übergangsweise als Zwei-Gruppen-Kita genutzt wird: „Der Gemeinderat hat dazu die Genehmigung nur für dieses eine Jahr erteilt. Danach ist Schluss“, so Düsterhöft. Am Ende befand der Rat mehrheitlich lediglich, dass die Anbaupläne für Parsau „im Hinblick auf baulich anderweitige Prioritäten“ weiterhin verschoben werden.

Zuschuss der Gemeinde

Angegangen werden soll jetzt der Bau einer Einfeldhalle. Zumindest planerisch. Grund ist der Vorschlag der Gemeinde, zum Zwei-Millionen-Projekt 200 000 Euro beizusteuern. Die Verwaltung wurde vom Rat beauftragt, daraus ein „tragfähiges Konzept“ zu zimmern. Der Antrag der CDU, einen 100-Quadratmeter-Anbau an die Schule als „Bewegungsraum“ zu errichten, falls diese favorisierte Variante scheitern sollte, wurde mit einer Stimme Mehrheit abgelehnt. Wann die Halle gebaut werden könnte, ist offen. Henning Hoppe (CDU) appellierte, mit Blick auf die konkreten Pläne zum Schulstandort Rühen „nicht überall Baustellen“ zu eröffnen.

„Standortkonzept Rühen“ startet

Beschlossen wurde in der Sitzung denn auch das „Standortkonzept Rühen“, das als erstes für 2020 die Erneuerung der Fenster der Grundschule(445 000 Euro) und den Beginn der Planungen (200 000 Euro) zur Erweiterung der derzeitigen Haupt- und späteren Haupt- und Realschule vorsieht. Beschlossen wurde ferner, für die Erweiterung des Feuerwehrhauses in Bergfeld im Haushalt 2021 Planungskosten vorzusehen.

Haushalt verabschiedet

Verabschiedet wurde vom Rat am Donnerstag der Haushalt fürs kommende Jahr. Er sieht Investitionen von rund 3,7 Millionen Euro vor. Größte Posten sind der Kita-Neubau in Rühen (1,3 Millionen), die Schulinvestitionen ebenda sowie für die Feuerwehr Fahrzeugbeschaffungen und das Gerätehaus in Brechtorf (550 000 Euro).

Unmut von Eltern

In der Einwohnerfragestunde am Schluss der Sitzung brachten anwesende und von der jetzt anzuwendenden Regelung zum Krippen-Kita-Übergangbetroffene Eltern ihren Unmut zum Ausdruck. Auf Vorschlag eines Ratsmitglieds werden offene Fragen zum Thema von ihnen nun schriftlich an die Verwaltung gestellt.

Von Jörg Rohlfs

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