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Brome Investitionsplan für die Schulen präsentiert
Gifhorn Brome Investitionsplan für die Schulen präsentiert
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18:00 27.11.2019
Millioneninvestitionen in Rühen: Der Schulausschuss empfahl jetzt eine Prioritätenliste bei den Ausgaben für Bauvorhaben. Quelle: Peter Zur Archiv
Brome

„Es ist verflixt auf Naht genäht“, erklärte Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann im Schulausschuss anlässlich der Präsentation eines Investitionsplans für die kommenden Jahre – und mahnte dessen Mitglieder, genauestens zu prüfen, „wo man noch abspecken kann“.

Samtgemeindeumlage anheben

Peckmann teilte aber gleichzeitig mit, dass es sich bei den Vorhaben im Bereich der Schulen um „pflichtige Dinge“ handele und deshalb auch die Überlegung im Raum stehe, die Samtgemeindeumlage anzuheben: „Das kann dann aber für manche Gemeinden eng werden.“ Eng ist es bei der Samtgemeinde bereits, da in ihrem Ergebnishaushalt zum ersten Mal „keine Überschüsse mehr da sind“.

Finanzierung über Kredite

Deshalb müssten geplante Investitionen auch zum allergrößten Teil über Kredite finanziert werden. Für den Haushalt des kommenden Jahres sieht der Plan beispielsweise 450 000 Euro für neue Fenster an der Grundschule Rühen vor und 150 000 Euro Planungskosten für die Erweiterung der künftigen Haupt- und Realschuleebenda und einen Anbau an die Grundschule Parsau. Insgesamt hat die Verwaltung knapp 900 000 Euro für 2020 im Schulbereich angesetzt.

Weitere Schulbauten bis 2026

Um noch mehr Geld geht es laut Plan in den Folgejahren, wenn die großen Maßnahmen am Schulstandort Rühen und Parsau anstehen: 1,4 Millionen Euro 2021, vier Millionen 2022 und 3,6 im Jahr 2023. Auf 20 Millionen Euro beziffert der Plan die Kosten für weitere Schulbauten in den Jahren 2024 bis 2026 – unter anderem auch den Neubau einer Turnhalle für die Grundschule in Brome.

Keine wesentlichen Zuschüsse

Peckmann machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass aufgrund der Gebäudesituation in Rühen „wir das Ganze nicht mehr stoppen können, wenn wir erstmal begonnen haben“. Auf Nachfrage des Ausschussmitglieds Astrid Leibach erklärte Peckmann, dass mit wesentlichen Zuschüssen für die Vorhaben aus Förderprogrammen von Land und Bund nicht zu rechnen sei. „Wir greifen natürlich immer ab, was geht“, betonte der Ausschussvorsitzende Jörg Böse.

Einstimmige Empfehlung

Dieser hatte eingangs erklärt, die Präsentation der bereits aus 2012 stammenden Prioritätenliste solle es den Ausschussmitgliedern ermöglichen, „ein Gefühl dafür zu bekommen, was machbar ist“. Offensichtlich erschien ihnen zum jetzigen Zeitpunkt alles machbar, gaben sie doch mit ihrer einstimmigen Beschlussempfehlung der Liste das Okay.

Neuregelung bei Zuweisungen

Einstimmig fiel auch das Votum für eine Neuregelung der Zuweisungen des Landkreises Gifhorn im Schulbereich, die laut Peckmann „ein echter Gewinn“ für die Samtgemeinde Brome dank „besserer Konditionen“ sei. Für sie steige der förderungsfähige Satz um bis zu 20 Prozent – in Euro ausgedrückt im kommenden Jahr um 41 000 Euro bei Mitteln für die Unterhaltung und Bewirtschaftung von Schulen.

Von Jörg Rohlfs

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