Samtgemeinde Brome: Rat soll nicht auf 26 Mitglieder reduziert werden
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Brome Bekommt das Freibad Brome einen Hundebadetag?
Gifhorn Brome Bekommt das Freibad Brome einen Hundebadetag?
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19:00 30.09.2019
Noch nicht: Eine Entscheidung über die Einführung von Hundebadetagen im Freibad Brome wurde verschoben. Quelle: Stephanie Zerm Archiv
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Samtgemeinde Brome

Die Reduzierung des Samtgemeinderates war Thema bei der jüngsten Samtgemeinderatssitzung im Gasthaus Glupe in Tülau. Ebenso vier Anträge der Fraktion Bündnis90/Grüne – die wurden jedoch von der Mehrheit allesamt in die zuständigen Fachausschüsse verwiesen.

„Leider nicht viel passiert“

Zum einen der Antrag auf den „Einsatz erneuerbarer Energien und der Erstellung eines Energiekonzepts für die öffentlichen Gebäude der Samtgemeinde“: „Da ist leider nicht viel passiert in den letzten Jahren“, so Astrid Leibach, die den gleichfalls rückverwiesenen Antrag auf „Befreiung von der Schanklizensgebühr“ bei gemeinnützigen Veranstaltungen als „Geste“ für Ehrenamtliche verstanden wissen wollte und die bisher „scheinbar willkürlich getroffene Befreiung“ vereinheitlichen wolle.

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Freier Eintritt

Im Feuerschutzausschuss behandelt werden soll zunächst auch der Antrag auf „Würdigung des ehrenamtlichen Engagements der aktiven Mitglieder der Feuerwehren und Jugendfeuerwehren“ in Form von freiem Eintritt im Bromer Freibad und kostenlosem Schwimmkursus. Fachberaten wird erstmal auch die Teilnahme an der Initiative „Hund im Freibad“, der den Weg ebnen soll für mindestens einen Hundebadetag nach Schluss der Badesaison, so wie es bereits in einigen anderen Bädern im Landkreis und der Umgebung der Fall ist.

Einzig die Mitglieder der Fraktion der Freien Wähler stimmten in der Sitzung dafür, den Rat von jetzt 30 auf 26 zu verkleinern: „Wir diskutieren das jetzt schon seit 2004“, warb ihr Sprecher Jürgen Bammel für die Reduzierung. Es half nichts, die Mehrheit schloss sich der Meinung von Karl-Peter Ludwig (SPD) und Heino Meyer (CDU) an, dass in einer „Flächen-Samtgemeinde“ wie der Bromer durch die Reduzierung „kleinere Ortsteile unter den Tisch fallen“.

Von Jörg Rohlfs

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