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Brome Zäune in der Koleitsche sind zu hoch
Gifhorn Brome Zäune in der Koleitsche sind zu hoch
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19:00 29.08.2019
Rühen: Die Kurve in der Milanstraße ist nicht einsehbar – der Infrastrukturausschuss beschäftigte sich mit dem Problem. Quelle: Foto: Alexander Täger
Rühen

Die Zaunhöhen im Baugebiet Koleitsche waren Thema im Infrastrukturausschusses der Gemeinde Rühen. Im Rahmen einer Bereisung sahen sich die Ausschussmitglieder die Situation vor Ort an.

Bis 80 Zentimeter erlaubt

Hintergrund: Mehrere Zäune sind höher, als es der Bebauungsplan erlaubt. Zugelassen ist demnach an der Straßenseite eine Zaunhöhe von bis zu 80 Zentimetern über dem Bezugspunkt, der Mitte der zugehörigen Straße. Besonders problematisch ist dies an einer Kurve in der Milanstraße, die das Ziel der Bereisung des Ausschusses war. Die Kurve ist durch die angrenzende hohe Einfriedung nicht einsehbar. „Das ist gefährlich“, waren sich die Ausschussmitglieder einig.

Eigentümer werden angeschrieben

Die Kurve sei ein „Extrembeispiel“, hieß es. Abgesehen davon gebe es allerdings auch an einigen anderen Grundstücken höhere Einfriedungen, als erlaubt seien. In der Sitzung, die anschließend im Rathaus stattfand, beschloss der Ausschuss, alle Eigentümer zu diesem Thema anzuschreiben – vorsorglich auch die, die noch nicht mit dem Bauen begonnen haben.

Anwohner äußern Unmut

Einige Anwohner, die an der Bereisung teilnahmen, äußerten dabei ihren Unmut. Schließlich gebe es teils deutliche Höhenunterschiede im Baugebiet, und schon durch das bloße Abfangen des Grundstückes werde an manchen Stellen die erlaubte Höhe erreicht oder überschritten. „Soll ich schief bauen, damit es passt?“, fragte ein Eigentümer. Zwischen Grundstücken, die nicht an einer Straßenseite liegen, seien auch andere Zaunhöhen möglich – sofern sich die Nachbarn im Rahmen des Nachbarschaftsgesetzes einigen, hieß es seitens der Gemeinde.

Ausbau des Weihewegs gefordert

Unter anderem wollten Anwohner wissen, wann „endlich“ der Straßenausbau im Weiheweg beginne. „Überall ist Dreck und Staub.“ Bei einer Bebauung von 80 Prozent an der Straße sollte der Ausbau beginnen, sofern die Gemeinde grünes Licht gebe, habe es geheißen. Nun seien bloß noch zwei Grundstücke unbebaut, die Straße aber noch immer nicht ausgebaut. „Dafür ist nicht die Gemeinde zuständig, sondern der Erschließungsträger“, hieß es von den Ausschussmitgliedern, die aber zusicherten, den Erschließungsträger diesbezüglich anzuschreiben. Bemängelt wurde zudem falsches Parken auf dem Gehweg. „Das ist ein Fall für das Ordnungsamt“, hieß es dazu vom Ausschussvorsitzenden Jürgen Pälecke.

Durchgangswege widmen

Zu den weiteren Themen zählte die Widmung von Durchgangswegen in der Gemeinde, wie etwa die Verbindung für Fußgänger westlich der Kita zwischen Heinrich-Zille-Ring und Albrecht-Dürer-Straße, um die Reinigung zu regeln. Der Ausschuss sprach sich für die Widmung aus. Kerstin Randhahn von der Verwaltung verlas außerdem stellvertretend den Bericht des Bürgermeisters Karl Urban, der nicht an der Sitzung teilnehmen konnte. „Die Baugenehmigung für den Bauhof ist da“, teilte sie mit. „Für das Sportheim Eischott liegt die Baugenehmigung leider immer noch nicht vor.“

Von Alexander Täger

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