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Brome Neuer Bauhof soll nun in die Höhe wachsen
Gifhorn Brome Neuer Bauhof soll nun in die Höhe wachsen
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17:16 02.11.2019
Pfähle, Fundament und Bodenplatte fertig: Am Montag soll damit begonnen werden, die neue Bauhofhalle in Rühen zu errichten. Quelle: Jörg Rohlfs
Rühen

Die Errichtung eines Bauhofs gehörte zu den Vorhaben,die Karl Urban Ende 2016 als frisch gebackener Bürgermeister der Gemeinde auf der To-Do-Liste hatte – die Umsetzung dessen hat nun im Spätsommer begonnen, ein halbes Jahr später als gehofft. Weil man auf die Baugenehmigung durch den Landkreis warten musste, der „einfach nicht nachkam“, wie Urban erklärt. Und teurer als gedacht wird die Halle auch.

Untergrund nicht tragfähig

Das liegt daran, dass sie auf einem gemeindeeigenen Areal westlich des Bundesstraßenkreisels neben der Streuobstwiese gebaut wird, das vor Jahrzehnten als Deponie vor allem für Bauabfälle diente. Eine Sanierung des Untergrunds sei nicht erforderlich gewesen. Allerdings sei die obere Schicht des Untergrunds aufgrund der Einlagerungen nicht tragfähig genug für eine konventionelle Bauweise.

20 Meter lange Pfähle

„Es mussten Pfahlgründungen gemacht werden“, so der Bürgermeister. Insgesamt 27 Pfähle mit einer Länge von jeweils 20 Metern wurden also in den Boden gerammt, um die nötige Tragfähigkeit zu gewährleisten. Um wie viel teurer der ursprünglich mit „350 000 bis 400 000 Euro“ veranschlagte Bau sein wird, steht nach Urbans Worten noch nicht fest: „Aber ein bisschen mehr wird’s schon.“

Werkstatt und Sozialtrakt

Mittlerweile sind für die 20 mal 36 Meter große Halle auch schon die Fundamente gelegt und eine sechs mal 20 Meter große Bodenplatte gegossen worden. Auf ihr wird eine Werkstatt sowie der Sozialtrakt für die Mitarbeiter des Bauhofs – derzeit ein Festangestellter sowie eine 450-Euro-Kraft – entstehen. Im Hinblick auf die Möglichkeit, dass in Rühen auch mal eine Frau als Gemeindearbeiter tätig werden könnte, würden die Sozialräume auch dahingehend ausgelegt.

Gerätschaften der Gemeinde

„In der Werkstatt werden auch die Rentnerbands aller drei Ortsteile ihre Werkzeuge deponieren können“, kündigt Urban an. Der Rest der Halle wird dafür genutzt, die Gerätschaften der Gemeinde – Pritsche, Rasenmäher, Anhänger, Kehrmaschine und mehr – einzustellen, die derzeit „überall verteilt“ untergebracht sind.

Richtfest Ende des Monats

Nachdem der Boden bereitet wurde, sollen nun am Montag die Hochbauarbeiten für den Hallenbau aus Metall beginnen. Karl Urban ist optimistisch, dass Ende des Monats Richtfest gefeiert werden kann. Der Innenausbau werde wesentlich mehr Zeit in Anspruch nehmen: „Bis alles fertig ist inklusive der Außenanlagen, wird es Februar oder März werden.“

Von Jörg Rohlfs

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