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Brome Sturmschaden-Fläche wird neu aufgeforstet
Gifhorn Brome Sturmschaden-Fläche wird neu aufgeforstet
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07:00 13.11.2019
Florale Pläne: Bürgermeisterin Kerstin Keil stellte Ideen zur Wiederherstellung der Sturmschaden-Fläche Unter den Eichen vor. Quelle: Jörg Rohlfs
Parsau

Der Sturm, der Ende Juni 2017 auch über Parsau hinweg fegte, ließ Unter den Eichen nicht nur Bäume auf zwei Autos und ein Haus an der Wilhelmstraße stürzten – wobei es glücklicherweise keine Verletzten gab – er brach eine grob geschätzt ein Hektar große Schneise in den Roteichenbestand. Das Areal soll nun wieder aufgeforstet und instand gesetzt werden.

Wege wieder herstellen

„Wir werden jetzt im Herbst damit beginnen, die Wege wieder herzustellen“, erläutert Bürgermeisterin Kerstin Keil. Geebnet und geschottert werden sollen die beiden sich kreuzenden, fußläufigen Verbindungen zwischen der Bahnhofstraße und dem Kindergarten respektive dem Bürgerzentrum sowie von der Wilhelmstraße zur Straße Unter den Eichen. Die teils noch existierende Beleuchtung soll wieder komplettiert werden.

Hohe Kosten

Rund 30 Eichenbäume hatte eine Windhose seinerzeit umgerissen. „Es war der große Regensommer, der Boden war durchweicht und deshalb vermutlich der Halt der Bäume nicht so gegeben“, meint Keil. Die Stämme samt ihrer hoch aufragenden Wurzelteller lagen kreuz und quer, die Aufräumarbeiten waren schwierig, langwierig und aufwändig. „Wir konnten zwar das Holz verkaufen, aber diese Einnahmen standen in keinem Verhältnis zu den Kosten“, so die Bürgermeisterin.

Buschige Vegetation

Mittlerweile wurden alle Überreste beseitigt und „jede Menge Mutterboden“ aufgebracht, vor allem, um die Wurzelkrater zu verfüllen. Mittlerweile hat sich schon wieder eine buschige Vegetation gebildet, unter anderem auch Roteichen: „Im Frühjahr werden wir mit fachlicher Unterstützung entscheiden, was davon stehen bleiben kann“, kündigt Keil an. Und dann soll zusätzlich aufgeforstet werden. Eine andere Nutzung denn als Wald käme ohnehin nicht in Frage, weil die Fläche als solcher im Flächennutzungsplan ausgewiesen sei.

Parkähnlicher Charakter

Im Rahmen einer Bürgerversammlung zum Thema kam die Idee auf, „interessante und internationale Bäume“ anzupflanzen: „Natürlich nur solche, die mit den Verhältnissen klar kommen.“ Auf diese Weise könne eine Art „Waldlehrpfad“ entstehen. Und auch der vormals existente Stil eines „gepflegten Waldes“ beibehalten werden mit „parkähnlichem Charakter“, berichtet Keil von den Ergebnissen der Versammlung.

Geburtstagsbäume kaufen

  • Außerdem sollen Bänke aufgestellt werden, die zum Verweilen einladen – und gegebenenfalls rustikale Freiluft-Sportgeräte für Senioren. Wenig Chancen auf eine Umsetzung habe der Vorschlag, einen „Barfußpfad“ anzulegen: „Zu wartungs- und pflege-intensiv“, meint die Bürgermeisterin. Angedacht ist aber auch, Bürgern die Möglichkeit zu geben, einzelne Bäume, die kommendes Jahr gepflanzt werden, als „Geburtstags- oder Hochzeitsbäume zu kaufen“. Diese würden dann vermutlich durch eine Plakette am Fuß mit Namensnennung als solche ausgewiesen werden.

Von Jörg Rohlfs

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