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Brome Bei der Bekämpfung der Plage „Ermessensspielräume“ nutzen
Gifhorn Brome Bei der Bekämpfung der Plage „Ermessensspielräume“ nutzen
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11:58 07.06.2018
Großes Interesse an Infoveranstaltung: Das Bürgerzentrum Unter den Eichen platzte fast aus den Nähten. Quelle: Jörg Rohlfs
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Parsau

 Landrat Dr. Andreas Ebel erklärte bei der Veranstaltung, dass als kurzfristige Maßnahmen zur Eindämmung der Plage in diesem Jahr nur noch das Absaugen der Nester möglich sei. Langfristig – fürs nächste Jahr – werde man „das Menschenmögliche tun“ für den Schutz der Bevölkerung. Eine ins Leben gerufene Arbeitsgemeinschaft mit Vertretern von fast einem Dutzend Institutionen werde unter Vorsitz des Landkreises ein Konzept zur Bekämpfung des Insekts erarbeiten. Das benötigte Gift zum Versprühen – vom Boden oder aus der Luft – um den Metamorphose-Zyklus zu unterbrechen, soll zwecks Mengenrabatt „gebündelt ausgeschrieben werden“.

Forderung nach „massiven Maßnahmen“

Laut wurde seitens der Besucher die Forderung nach „massiven Maßnahmen“ in den Eichenbeständen des Drömlings. Vertreter der Forsten des Landes sowie der Schulenburgschen bekräftigten deren Notwendigkeit. Die in diesem Zusammenhang zentrale Frage hinsichtlich der Effektivität eines Gifteinsatzes sei, inwieweit eine „Verschiebung“ von Abstandsgrenzen zu Gewässern bei der Giftbenebelung möglich sei.

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Hürden sind hoch

„Wir können nicht einfach alle Insekten und Vögel in dem Gebiet mit platt machen“, betonte der Landrat, die natur- und artenschutzrechtlichen Hürden seien hoch: „Aber wenn es Ermessensspielräume gibt, werden wir diese nutzen.“

Von Jörg Rohlfs

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