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Brome Die Grundschule hat eine neue Leiterin
Gifhorn Brome Die Grundschule hat eine neue Leiterin
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11:00 23.08.2019
Grundschule Parsau: Laura Kirchner ist die neue Leiterin. Quelle: Foto: Jörg Rohlfs
Parsau

Die Grundschule hat eine neue Leiterin: Nachfolgerin von Heiko Winkelmann, der nur ein Jahr lang den Posten innehatte, ist Laura Kirchner – die vielleicht jüngste Grundschulleiterin Niedersachsens.

Die Landesschulbehörde habe bei ihrer Berufung so etwas verlauten lassen, berichtet die 31-Jährige: „Wir haben diese Frage aber dann doch nicht weiter verfolgt.“ Kirchner, die vor Parsau an der Grundschule in Grußendorf tätig war – erst als Lehrkraft, dann als kommissarische Leiterin – wollte „schon immer Lehrerin werden“. Zwischenzeitlich sei auch mal Kindergarten infrage gekommen. Aber daraus wurde offensichtlich nichts.

Lernen mit Kopf, Hand und Herz

Vielleicht auch weil eine Tante Schulleiterin war und sie auf diese Weise „ins Berufsfeld eingeführt“ wurde. Fürs Tätigkeitsfeld Grundschule hat sich Laura Kirchner bewusst entschieden, weil dort die Basis für alles Weitere gelegt wird: „Lesen, Schreiben, Rechnen braucht man immer wieder.“ Ein ihr wohlgefälliger Leitspruch lautet in diesem Zusammenhang „Lernen mit Kopf, Hand und Herz“. Sich selbst charakterisiert sie als „humorvoll und herzlich“.

Mannschaftsgeist erforderlich

Die „Neue“, die seit Anfang August in Amt und Würden ist, leitet künftig nicht nur die anderthalbzügige Schule mit 110 Kindern, sie hat auch eine Klasse als Klassenlehrerin übernommen. Das „Wechselspiel“ zwischen Unterricht und der programmatischer Arbeit macht für Laura Kirchner den Reiz aus. Bei letzterem setzt sie auf Mannschaftsgeist: „Schule funktioniert nur im Wir.“ Alle im Kollegium – außer ihr fünf weitere Lehrerinnen – seien mit verantwortlich. Und: „Ich kann auch delegieren.“ Und: „Ich bin für eine offene und transparente Kommunikation – es gibt nichts, worüber man nicht reden kann“, sagt Laura Kirchner.

Thema Anbau und Turnhalle

Das ist wohl auch von Vorteil bei einem Job wie der Leitung einer Schule, bei der es „so viele verschiedene Dimensionen und Ebenen gibt“, wie Kirchner sagt. Dazu gehörten ebenso die „Etablierung von Regelmäßigkeiten“ wie die Kooperation mit außerschulischen Partner, das „Überarbeiten des Leitbildes der Schule“ und die „Evaluation“. Ein Thema, dass speziell Parsau betrifft, ist der geplante Anbau an die Schule – und natürlich die uralte Frage nach einer eigenen Turnhalle.

Medienkonzept erstellen

Eine andere anstehende Aufgabe ist das Erstellen eines Medienkonzeptes im Rahmen des Digitalpakts der Bundesregierung, der auch der Parsauer Grundschule 30.000 Euro beschert für die IT-Ausstattung. „Grußendorf war schon komplett digital“, berichtet Kirchner unter anderem von Whiteboards statt Kreidetafeln. Das steht Parsau noch bevor. „Frontalunterricht ist in bestimmten Bereichen nicht mehr zeitgemäß.“ Vision und Ziel der Digitalisierung ist „individualisiertes Lernen“.

Von Jörg Rohlfs

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