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Brome Gemeinde will Schulsporthalle auf Biegen und Brechen vor 2023
Gifhorn Brome Gemeinde will Schulsporthalle auf Biegen und Brechen vor 2023
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18:00 05.12.2019
Grundschule Parsau: Die Gemeinde würde zum Bau einer Schulsporthalle 500 000 Euro beisteuern. Quelle: Alexander Täger
Parsau

Der Bau einer Schulsporthalle an Parsaus Grundschule ist und bleibt ein zentrales Thema in der Gemeinde. So hat der Rat sich bei seiner gut besuchten Sitzung am Mittwochabend erneut für die Errichtung ausgesprochen und bekräftigt, dass sich die Gemeinde mit 500 000 Euro an dem Bau beteiligen werde.

Einzige Schule ohne Halle

Nachdem die Landesschulbehörde einen Umbau des alten, jetzt leer stehenden Feuerwehrgerätehauseszur Turnhalle abgelehnt hatte,soll das Projekt Neubau jetzt verstärkt verfolgt werden. „Es ist nicht hinnehmbar, dass unsere Grundschule als einzige in der Samtgemeinde Brome keine eigene Schulturnhalle hat und die Schüler mit hohen Kosten- und Zeitaufwand zum Schulsport nach Rühen gefahren werden müssen“, betonte Bürgermeisterin Kerstin Keil.

2023 ist zu spät

Mit dem Wissen, dass dafür die Samtgemeinde als Schulträger zuständig ist, richten sich daher die Blicke der Parsauer Politik auf die Fachgremien und nicht zuletzt auf den Samtgemeinderat in der Hoffnung, dass der Bau der Parsauer Schulsporthalle in der Prioritätenliste nach vorne rückt. Derzeit arbeiten die Fachausschüsse im Zusammenhang mit der Haushaltsplanberatung diese Liste durch, nach der die Parsauer nach aktuellem Stand erst 2023 berücksichtigt werden. Für dieses Jahr stehen auch im Investitionsplan der Samtgemeinde 2 Millionen Euro.

Gemeinde finanziert FSJler

Der Rat stimmte für eine weitere finanzielle Unterstützung in Höhe von 6000 Euro für die Einstellung eines FSJlers, der sein Freiwilliges Soziales Jahr im Schuljahr 2020/21 an der Grundschule ableistet. Allerdings wird das wohl das letzte Mal gewesen sein, dass die Gemeinde ein FSJ mit finanziert – mit Blich auf die Kassenlage sei dieser Zuschuss in Zukunft nicht mehr tragbar, zumal das eigentlich eine Aufgabe des Bundes und Landes sei.

Eine Aufgabe der Gemeinde aber bleibt die Baulandausweisung: Im Zusammenhang mit dem neuen Baugebiet Kälberanger IIinformierte Kerstin Keil, dass sich die Genehmigung des Bebauungsplanes wegen Änderungen zur Grünplanung der Ausgleichsflächen an der ehemaligen OHE-Strecke verzögert. „Nach der Änderung mus der Plan erneut für vier Wochen öffentlich ausgelegt werden“, so die Bürgermeisterin. Sie hoffe aber, dass die Gemeinde Anfang 2020 zügig mit dem weiteren Baulandverkauf beginnen kann.

Von Peter Zur

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