Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Brome Paketärger: Wegen Lampentausch „drei Tage ans Haus gebunden“
Gifhorn Brome Paketärger: Wegen Lampentausch „drei Tage ans Haus gebunden“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:45 31.07.2019
Ärger mit Paketabholung: Wolfgang Michel aus Parsau hat schlechte Erfahrungen gemacht. Quelle: Sina Schuldt/dpa
Parsau

Bei Möbel-Kraft in Halle hatte der 69-Jährige die Lampe gekauft, aber beim Zusammenbau gab’s Probleme. Das Unternehmen stimmte einer Rücknahme zu und verabredete laut Michel mit DPD einen Abholtermin am 19. Juli. „Von 8 bis 16 Uhr habe ich gewartet.“ Aber keiner kam. Auch der Zettel an der Haustür – „als ich nicht da war“ – mit dem Hinweis auf den Standort der Lampe auf der Kellertreppe, brachte nichts. Die Lampe blieb, wo sie war.

Kein Verständnis mehr

Telefonisch wurde Michel von Möbel-Kraft sodann der nächste Tag als DPD-Abholtag avisiert: „Ich habe wieder gewartet und um 15.30 Uhr nochmal in Halle angerufen.“ Michel erhielt die Antwort, DPD komme noch. Kam aber nicht. „Um sicher zu gehen, haben wir auch unsere Haustürklingel getestet.“ Wieder telefoniert mit Kraft. Die Lieferung der neuen Lampe per DPD wird für den 24. Juli avisiert: „Ab 14 Uhr. Zum Glück war ich schon um 13.15 Uhr zuhause, sonst wäre es wieder schief gegangen. Da kam nämlich der Bote schon“, hat Michel auch dafür kein Verständnis.

Durch den Boten, der „sehr nett war, aber kein Wort Deutsch verstand“, kam Michel an die Telefonnummer des Subunternehmers von DPD, bei dem jener beschäftigt war, und hatte noch ein lautstärkeres Gespräch mit der dortigen, „unfreundlichen Ansprechpartnerin“. Schlussendlich wurde die kaputte Lampe durch DPD einen Tag später abgeholt. Aber Wolfgang Michel ist vom Paketdienst genervt: „Drei Tage hat mich der Lampentausch ans Haus gebunden. DPD führt Aufträge nicht durch und hält sich nicht an abgesprochene Uhrzeiten.“

Menschlicher Fehler

„Wir bedauern sehr, dass es bei der Abholung des Pakets zu Schwierigkeiten kam“, so Sebastian Zeh, Pressesprecher bei DPD. Gemeinsam mit den verantwortlichen Kollegen vor Ort habe man nach der AZ/WAZ-Anfrage sofort eine Klärung eingeleitet. „Im Ergebnis müssen wir feststellen, dass am Montag, 22. Juli, ein avisierter Abholversuch aufgrund eines menschlichen Fehlers nicht stattfand.“ Welche der Parteien nun was falsch verstanden hat oder ignoriert, bleibt, in Anbetracht solcher Datumsunterschiede, offen.

Der erste Abholversuch am 19. Juli habe dagegen ebenso wie ein weiterer am 23. Juli stattgefunden, so Zeh: „Allerdings wurde nach glaubwürdiger Aussage unseres Zustellers vor Ort niemand angetroffen.“ Für den 20. und 24. Juli habe es von DPD gar keine Terminzusagen gegeben. Per telefonischer Absprache sei schließlich eine erneute Abholung für den 25. Juli „um ungefähr 14 Uhr vereinbart und das Paket wurde erfolgreich abgeholt“.

Falsche Anlaufstelle

Mit dem Zusteller, der zwischenzeitlich das Ersatzprodukt zugestellt hatte, werde DPD noch einmal das Gespräch suchen, weil er den Kontakt des Transportunternehmens weitergegeben hatte, bei dem er angestellt ist: „Wir werden ihn darauf hinweisen, dass das für die Beantwortung von Serviceanfragen nicht die richtige Anlaufstelle ist. Seiner eigentlichen Aufgabe der Paketzustellung ist er sehr zuverlässig nachgekommen“, so Zeh.

Von Jörg Rohlfs

800 Euro für den FC: Das ist das Ergebnis einer Aktion am Montagmorgen anlässlich der Wiedereröffnung des Lidl-Markts im Ort, bei dem Vize-Bürgermeister Wilfried Klopp ordentlich abkassierte.

29.07.2019

Die Altersabteilung der Feuerwehr Parsau/Ahnebeck feierte Jubiläum mit alter Technik, Wettkämpfen und vielen Gästen.

29.07.2019

Im östlichen Kreisgebiet hat sich der Eichenprozessionsspinner enorm ausgebreitet. Das Forstamt Wolfenbüttel ist in großer Sorge um die Eichenwälder. Doch wie ist die Lage unmittelbar vor Ort?

25.07.2019