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Brome Wie die Elbsegler für Seemannsromantik sorgen
Gifhorn Brome Wie die Elbsegler für Seemannsromantik sorgen
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11:00 07.11.2019
Pure Seemannsromantik: Der Shantychor "Die Elbsegler" hatte zum Jubiläumskonzert volles Haus. Quelle: Peter Zur
Lessien

Auch fern von Meeren und Häfen haben die Seefahrt und die damit verbundenen Shanty- und Seemannslieder offensichtlich einen großen Freundeskreis. Das zeigte sich recht eindrucksvoll im rappelvollen Domizil der Lessiener Schützen bei einem maritimen Konzert anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Shanty-Chores „ Elbsegler Lessien“.

Warum sich die Elbsegler Unterstützung holen

Der aus einer Bierlaune heraus gegründete und mittlerweile weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannte gastgebende Shantychor kann auf eine echte Erfolgsgeschichte zurück blicken, die er auch aus Sicht des begeisterten Publikums im Verlauf des Jubiläumskonzert recht eindrucksvoll unter Beweis stellte. „Auch wenn sich seit der Gründung, an der Herbert Brinschwitz und Karl-Heinz Liebich maßgeblichen Anteil hatten, die Zahl der Chormitglieder ebenso erhöht hat wie das Liederrepertoire gewachsen ist, ist es für uns nicht so leicht, einen ganzen Nachmittag allein zu gestalten“, räumte Chorsprecher Walter Bogner ein.

Was „Graf Luckner“ beiträgt

Musikalische Unterstützung: Der Shantychor "Graf Luckner" aus Burgdorf war mit dabei. Quelle: Peter Zur

Daher erhielten die selbsternannten Matrosen um die vom Kreis der Elbsegler liebevoll „Nesthäkchen“ genannte Christine Sadura am Schifferklavier und den musikalischen Leiter Heinz Wellmann musikalische Unterstützung: Mit dabei waren der seit 35 Jahren aktive Shantychor „Graf Luckner“ aus Burgdorf sowie das Akkordeon Orchester aus Wendeburg/Vechelde im Landkreis Peine.

Wohin die Weltreise führt

Getreu des Mottos „Nimm mich mit Kapitän auf die Reise, nimm mich mit in die weite, weite Welt“ nahmen schließlich die Akteure von der Bühne aus das Publikum recht eindrucksvoll mit einem breit gefächerten Repertoire von Shanty- und Seemannsliedern auf eine musikalische Reise über die Weltenmeere mit. Hierbei schwappte die pure Seefahrerromantik offensichtlich wie eine große Welle auf das Publikum über. Es bekam mit dem gemeinsamen Auftritt der Elbsegler und des Shantychors „Graf Luckner“ mit dem Evergreen von Hans Albers „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ zum Ende des maritim geprägten Konzertes noch einen besonderen musikalischen Leckerbissen geboten, einen echten Gänsehautmoment. Und so wird das Jubiläumskonzert sowohl den Elbseglern sowie auch dem begeisterten und dankbaren Publikums sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Von Peter Zur

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