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Brome Kot und Steuern: Jetzt haben Hundehalter das Wort
Gifhorn Brome Kot und Steuern: Jetzt haben Hundehalter das Wort
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15:28 05.08.2019
Dauerthema: Hunde sind am Ohresee nicht nur an der Leine zu führen, auch ihre Hinterlassenschaften müssen entsorgt werden. t Quelle: Jörg Rohlfs
Brome

Die Erhöhung der Steuer angeregt hatten die Freien Wähler. „Mit der Begründung, dass diese seit 2004 nicht mehr angepasst worden sei“, erläutert Bürgermeister Gerhard Borchert (CDU). Im Samtgemeindevergleich liegt der Flecken mit 36 Euro (für den ersten Hund) bislang gleichauf mit den anderen Gemeinden. Einzig Rühen (42 Euro) und Parsau (54 Euro) verlangen mehr Geld von den Hundehaltern.

Hundehaufen sind am Ohresee ein großes Problem

Borchert möchte die (vertagte) Entscheidung über eine Erhöhung zum Anlass nehmen, um mit diesen ins Gespräch zu kommen über den Dauerbrenner „Verunreinigungen durch Hundekot“. Insbesondere rund um den Ohresee sei dies ein echtes Problem: „Dort ist es besser, die Wege nicht zu verlassen.“ Gerade im Hinblick auf spielende, umherlaufende Kinder sei dieser Umstand „in einem Naherholungsgebiet“ besonders prekär und „nicht haltbar“.

Aber auch in Feld und Flur (für Landwirte) sowie an Innerortsstraßen und auf öffentlichen Plätzen (für Gemeindearbeiter) sei liegengelassener Hundekot oftmals eine Zumutung. Als „Scheißesteuer“ möchte Borchert die angedachte Erhöhung auf Parsauer Niveau allerdings nicht verstanden wissen: „Dann müsste man auch darüber nachdenken, ob Pferde auch besteuert werden sollten.“

Ziel: Mit Hundehaltern ins Gespräch kommen

Dennoch möchte er mit den Hundehaltern am Dienstag ab 19 Uhr im Mühlencafé auch darüber diskutieren, ob beispielsweise mehr Müllkörbe oder Kotbeutelspender (als „Gegenleistung“) ein Beitrag zur Entschärfung des Problems sein könnten: „So wie es jetzt ist, geht’s jedenfalls nicht.“ Die Halter der 300 im Flecken registrierten vierbeinigen Freunde des Menschen hätten eben auch „Verpflichtungen“. Wozu die ordentliche Entsorgung von Hundekot nun mal gehöre.

Hundekotbeutel gibt’s im Rathaus

Über ein „zahlreiches Erscheinen“ von Interessierten am Dienstag Abend würde die Gemeindeverwaltung, die im Übrigen während der Öffnungszeiten ihres Büros im Keller des Samtgemeinderathauses Hundekotbeutel-Rollen (mit 20 Tütchen) zum Selbstkostenpreis von 50 Cent abgibt, auf jeden Fall sehr freuen.

Von Jörg Rohlfs

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