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Brome Anbau ans Haus der kleinen Füße notwendig
Gifhorn Brome Anbau ans Haus der kleinen Füße notwendig
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16:00 05.06.2019
Die Kita-Plätze reichen nicht: Am Haus der kleinen Füße in Brome muss angebaut werden, die Politik denkt sogar über einen alternativen Standort nach. Quelle: Peter Zur
Brome

Der Anbau an die Kita in Brome ist unausweichlich – wegen weiter anhaltenden Bautätigkeiten und Zuzügen in die Samtgemeinde Brome steht die Verwaltung als Träger der Kindertagesstätten unter Zugzwang. Die vorhandenen Kitas im Norden der Samtgemeinde reichen künftig nicht mehr aus, um dem Rechtsanspruch auf Kitaplätze zu genügen. Damit befasste sich jetzt der Jugend-, Sport- und Sozialausschuss unter Vorsitzender Angela Grunau-Janke.

Anbau für 2020 und 2021 geplant

Der Anbau in Brome ist für die Jahre 2020 und 2021 geplant. Zwei bis drei neue Gruppenräume nebst Nebenräumen sind vorgesehen. Die geschätzten Gesamtkosten würden sich beim Bau von zwei Gruppenräumen auf rund 1,6 Millionen Euro und beim Bau von drei Gruppenräumen auf rund 2,3 Millionen Euro belaufen, wobei für das Jahr 2020 vorerst Kosten in Höhe von 600.000 Euro im Etat eingeplant werden, hieß es aus der Verwaltung.

Der Ausschuss empfahl, über einen alternativen Standort nachzudenken, da für die Erweiterung ein Teil des Schulsportplatzes benötigt würde. Grundsätzlich stimmte er aber dem Vorschlag zu, die Verwaltung zu ermächtigen, die notwendigen Planungsvorbereitungen einzuleiten.

Defizit in Höhe von 17.730 Euro

Ein weiterer Empfehlungsbeschluss erfolgte hinsichtlich eines Antrages des Fördervereins der Kita in Parsau auf eine angepasste Ausgleichszahlung für das sich abzeichnende Defizit in Höhe von 17.730 Euro in diesem Jahr. Mit Blick auf die überarbeitete Gebührensatzung für die Frühbetreuung am Standort der Grundschule Rühen, die Anschlussbetreuung an den Grundschulen Brome, Parsau und Rühen sowie die Ferienbetreuung müssen Eltern für ihre Kinder wohl künftig tiefer in die Tasche greifen. Auch wenn die Erhöhung im Kreis des Fachgremiums bedauernd zur Kenntnis genommen wurde und dieses sich weiterhin für einen 25-prozentigen Zuschuss von Seiten der Samtgemeinde aussprach, werden sich die monatlichen Gebühren für Frühbetreuung von bisher 44 Euro auf rund 71 Euro, für die Anschlussbetreuung von 76 Euro auf rund 121 Euro und für Ferienbetreuung von 63 Euro auf 72 Euro erhöhen. Eine endgültige Entscheidung aller gefassten Beschlüsse des Fachgremiums wird allerdings erst im Samtgemeinderat fallen, der am Donnerstag, 27. Juni, zusammen kommt.

Von Peter Zur

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