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Brome Gefahr für Kinder: Wird der Teich am Spielplatz in Benitz komplett eingezäunt?
Gifhorn Brome Gefahr für Kinder: Wird der Teich am Spielplatz in Benitz komplett eingezäunt?
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18:01 21.08.2019
Gefahrenstelle: Lothar Hilmer möchte, dass der Teich neben dem Spielplatz in Benitz komplett eingezäunt wird. Quelle: Foto: Jörg Rohlfs
Benitz

„Muss wirklich erst etwas passieren?“, fragt Lothar Hilmer – und fordert, den Teich am Benitzer Kinderspielplatz aus Sicherheitsgründen komplett einzuzäunen.

Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wählergemeinschaft im Rat des Fleckens Brome hat einen entsprechenden Antrag gestellt und hofft, ihn „auf der Tagesordnung der nächsten Ratssitzung wieder zu finden“. Der Rand des Teichs, der zurzeit, wie viele andere Gewässer auch, nur wenig Wasser hat, befindet sich nur knapp zehn Meter entfernt von den Geräten auf dem Spielplatz, der im Zuge der Dorferneuerung gerade neu angelegt wurde.

Gefahr für Kleinkinder

Auch der Teich bekam im Zuge der Maßnahmen einen Zaun verpasst – allerdings nur von drei Seiten: „Ausgerechnet die Spielplatzseite haben sie weg gelassen“, wundert sich Hilmer. Unter „normalen Umständen“ stelle der Teich wegen seines niedrigen Wasserstandes auch „keine große Gefahr dar“: „Bei Kleinkindern aber reichen fünf Zentimeter aus, wenn sie kopfüber ins Wasser fallen.“

Ein solcher Sturz löse einen Reflex aus, der jede Bewegung und auch die Atmung des Kindes blockiere: „Sie ertrinken also nicht, sondern ersticken“, sagt der Flecken-Bromer Hilmer, der den eigenen Gartenteich zuhause schon zugedeckt hat, damit seiner zweijährigen Enkelin, die mit ihren Eltern bisweilen auch den Spielplatz in Benitz besuche, nichts zustoße. Dass etwas passieren könne, auch unter Aufsicht, zeige ein schrecklicher Unfall im Frühjahr in Wolfsburg an einem flachen Teich, bei dem ein kleiner Junge gestorben sei.

„Ich hätte Muffensausen“

„Wenn ich Bürgermeister wäre, hätte ich Muffensausen, dass etwas passiert“, meint Hilmer und hofft, dass, „wenn man sieht, welche Verantwortung man hier hat“, schon vor einer Behandlung des Themas im Gemeinderat „ja vielleicht schon etwas in Gang kommt“.

„Mich wundert’s, dass jetzt, wo die Maßnahmen zur Dorferneuerung gerade mal vor ein paar Monaten abgeschlossen wurden, diese Forderung gestellt wird“, erklärt Bürgermeister Gerhard Borchert (CDU), der durch AZ/WAZ-Anfrage zum ersten Mal vom FWG-Antrag hörte. „Es wäre angebracht gewesen, das schon während der Planung einzubringen – da gab’s finanzielle Mittel und fachliche Unterstützung.“

Kann nicht alle Risiken ausschließen

Außerdem kann der Bürgermeister den Antrag „nicht ganz nachvollziehen“, wenn man bedenke, dass es auch am Ohresee Wege gebe, beispielsweise zu den Aussichtsplattformen zur Biber-Beobachtung, „die ungesichert direkt am Wasser entlang führen – man kann nicht alle Risiken des Lebens ausschließen“, so Borchert. Gegen eine vierte Seite Zaun in Benitz spreche eigentlich auch die Tatsache, dass die Geräte auf dem dortigen Spielplatz „nichts für Kleinkinder bieten“.

Nichtsdestotrotz werde der FWG-Antrag – wenn er denn offiziell eingegangen sei und man geschaut habe, „was drin steht“, im Rat diskutiert.  

Von Jörg Rohlfs

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