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Brome Carport-Brand in Croya hält fünf Wehren in Atem
Gifhorn Brome Carport-Brand in Croya hält fünf Wehren in Atem
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13:04 23.08.2019
Einsatz in Croya: Fünf Ortswehren löschten am Freitagvormittag einen Carport-Brand, der beinahe aufs Wohnhaus übergegriffen hätte. Quelle: Lea Rebuschat
Croya

Der Einsatz von fünf Ortswehren verhinderte am Freitagvormittag, dass sich ein Carport-Brand in Croya auf Wohnhäuser ausbreiten konnte. Rund 30 Feuerwehrleute waren vor Ort stundenlang mit den Löscharbeiten beschäftigt.

Der Carport-Brand in Croya am Freitagvormittag wäre fast noch ein Wohnhaus-Brand geworden – hätte nicht die Feuerwehr rechtzeitig eingegriffen. Fünf Ortswehren mit rund 30 Einsatzkräften waren vor Ort.

Der Alarm ging um 10.14 Uhr ein. An der Straße Am Seepark stieg eine dicke Rauchsäule empor. Eine Nachbarin hatte laut Polizei den Brand in der Kombination aus Carport und Gartenhaus bemerkt und den Betroffenen verständigt, der daraufhin die Feuerwehr alarmierte. „Schon von weitem war die schwarze Wolke zu sehen“, berichtet Einsatzleiter und stellvertretender Ortsbrandmeister Torsten Hadwiger.

Tagsüber muss wie immer nachalarmiert werden

Schnell wurde klar, dass die Feuerwehr das große Besteck auffahren musste. Gemeindebrandmeister Frank Mosel: „Aufgrund der üblichen Tageseinsatz-Problematik haben wir schnell eine Nachalarmierung bekommen.“ Im Einsatz waren dann die Wehren aus Croya, Parsau-Ahnebeck, Tülau, Voitze und Rühen.

Verteidigung vor Angriff

„Es brannte in voller Ausdehnung, als die Einsatzkräfte eintrafen“, berichtet Mosel. Es kam auf die richtige Vorgehensweise an, in diesem Fall „Verteidigung vor Angriff“. Bei dem Carport mit Gartenhaus „war nichts mehr zu retten“. Das sahen Mosels Leute gleich, weshalb sie sich darum kümmerten, dass sich das Feuer nicht noch weiter ausbreiten konnte. Denn es habe schon übergreifende Flammen gegeben: „Es ist schon in Richtung Wohnhaus gekommen, das war akut.“ Ging aber nochmal gut.

Zunächst mit Gefahrstoffen gerechnet

Darüber hinaus rechneten die Einsatzkräfte mit Gefahrstoffen, die im Carport gelagert sein könnten. Das habe sich später als unbegründet herausgestellt, so Hadwiger. Allerdings vermuteten die Wehren noch Gartengeräte mit Betriebsstoffen in der Ruine, unter dem Holzstapel.

Das Problem mit dem Holzstapel

Und jener hielt die Einsatzkräfte, die mit Strahlrohren von mehreren Seiten aus auf die qualmende Brandruine hielten, auf Trab. „Das Problem ist das gelagerte Holz“, so Mosel. Deshalb werde man wohl noch mindestens anderthalb Stunden löschen müssen, schätzte der Gemeindebrandmeister etwa eine knappe Stunde nach dem Alarm die Situation ein.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei vor Ort könnte eine nicht richtig abgelöschte Feuerschale für den Brand verantwortlich sein. Menschen wurden durch das Feuer nicht verletzt.

Von Dirk Reitmeister

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