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Brome Samtgemeinde soll Klimaschutz managen
Gifhorn Brome Samtgemeinde soll Klimaschutz managen
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09:00 31.10.2019
Beispiel Ortskernsanierung: Die Samtgemeinde soll nach dem Willen des Bromer Rats in Sachen Klimaschutzmaßnahmen mit anderen Kommunen zusammenarbeiten. Quelle: Jörg Rohlfs Archiv
Brome

Kommunaler Klimaschutz und die Absicherung des Teiches in Benitz waren unter anderem Themen bei der jüngsten Ratssitzung. Außerdem wurde Jens Winter (SPD) neu ins Gremium verpflichtet.

Jens Winter rückt nach

Der Vorsitzende des Museums- und Heimatvereins rückte für den verstorbenen Dietrich Schaefer aufgrund des Ergebnisses der Kommunalwahl in den Rat nach. Er nimmt nun auch dessen Platz im Verwaltungsausschuss des Fleckens ein und wurde während der Sitzung einstimmig zum 1. stellvertretenden Bürgermeister gewählt.

Management für energetische Sanierungen

Ohne Gegenstimmen beschlossen wurde vom Rat zudem, einen Antrag bei der Samtgemeinde Brome zu stellen, gemeinsam mit anderen Kommunen zum Zwecke des kommunalen Klimaschutzes ein „Management für energetische Sanierungsmaßnahmen und deren Umsetzung“ zu bilden. Dieser Wunsch habe laut Bürgermeister Gerhard Borchert seinen Ursprung in einem Antrag von SPD/FDP, entsprechende Maßnahmen im Vorhaben der Ortskernsanierung in Brome zu verankern.

Abarbeitung von Klimazielen

Die „Abarbeitung von Klimazielen“ setze laut Auskunft der Kommunalaufsicht des Landkreises jedoch die Einstellung eines Ingenieurs voraus und sei deshalb für den Flecken als „eine Nummer zu groß“ befunden worden, so Borchert. Nun soll die Samtgemeinde aufgefordert werden, die Aufgabe gemeinsam mit anderen Gebietseinheiten abzustimmen, um Maßnahmen sowohl an öffentlichen wie an Privatgebäuden auch im Hinblick auf Fördermöglichkeiten zu begleiten und so „aktiven politischen Klimaschutz“ zu betreiben.

Kein Zaun am Teich

„Nach längerer Diskussion“ lediglich mehrheitlich entschied das Gremium, den Teich an der Dorfstraße in Benitz zur Spielplatzseite hin durch eine Bepflanzung mit kniehohen Bodendeckern zu sichern. Die Freie Wählergemeinschaft hatte zuvor beantragt, an dieser Stelle einen Zaun zu errichten, damit Kleinkinder nicht ins Wasser fallen können. Eine solche Maßnahme sei bei der 2018 erfolgten Sanierung des Areals jedoch „nicht das Ziel gewesen“, erklärt Borchert die Ablehnung dieses Ansinnens durch eine Mehrheit im Rat.

Angebote einholen

Auch sei eine Bepflanzung preiswerter, sähe besser aus, böte zusätzlichen Lebensraum für Vögel und bedürfe anders als ein Zaun nur geringfügiger Pflege: „Und ein verschossener Fußball wird vielleicht auch aufgehalten.“ Wann die Maßnahme umgesetzt werde, stehe noch nicht fest. Zunächst sollen Angebote von Firmen eingeholt werden.

Von Jörg Rohlfs

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