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Brome Zwei Finanzierungs-Varianten für die Schulsporthalle Parsau
Gifhorn Brome Zwei Finanzierungs-Varianten für die Schulsporthalle Parsau
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13:00 07.12.2019
Debatte im Finanzausschuss: Nun geht es um die Finanzierung der Schulsporthalle für Parsau. Quelle: Alexander Täger
Brome

Was die Investitionen vor allem im Bereich der Kinder- und Schulbetreuung sowie bei den Feuerwehren in den kommenden Jahren betrifft, steht die Samtgemeinde Brome offensichtlich vor einer großen finanziellen Herausforderung. Das geht aus einem nach Prioritäten gestaffelten Investitionsplan hervor, mit dem sich wie bereits drei vorhergehende Fachausschüsse jetzt als letztes Fachgremium auch der Samtgemeinde-Haushalts- und Wirtschaftsausschuss befasste.

Unterschiedliche Standpunkte

In dem vom Vorsitzenden Dirk Fricke (CDU) angeführten Gremium rückte dabei eine Vorlage in den Mittelpunkt, in der es um die Rahmenbedingungen für ein tragfähiges Konzept zum Bau einer Sporthalle an der Grundschule Parsau steht. Nach aktueller Prioritätenliste ist dieser Bau erst nach 2023 vorgesehen. Dieses Datum sorgte ebenso wie das grundsätzliche Thema Schulturnhalle, für die die Gemeinde Parsau eigene Mittel in Höhe von 500 000 Euro in Aussicht stellte, für eine rege Diskussion im Gremium. Denn zukünftige Investitionen müssen überwiegend mit Krediten finanziert werden.

„Wir sollten uns ernsthaft mit dem Vorschlag aus Parsau auseinander setzen sowie den Bau der Schulsporthalle so schnell wie möglich umsetzen, da Warten uns auch nicht weiterhelfen würde“, forderte Peter Albrecht (SPD) mit Blick auf eine zu erwartende deutliche Kostensteigerung in den kommenden Jahren. Dem allerdings widersprach Dirk Fricke, der sich gegen einen früheren und durch Kredite finanzierten Bau aussprach. Zumal ja der Schulsport sicher gestellt sei, da die Schüler nach Rühen in die Sporthalle gefahren werden.

Zwei Varianten prüfen

Mit dieser Argumentation allerdings stand Fricke letztlich allein da, das Gremium kam zu einem anderslautenden mehrheitlichen Empfehlungsbeschluss. In dem heißt es unter anderem: Die Samtgemeinde-Verwaltung wird aufgefordert, die finanziellen Rahmenbedingungen zum Bau einer Turnhalle und der dazu gehörenden Varianten A und B noch einmal rechtlich zu überprüfen und zu modifizieren. Mit Blick auf die Variante A würde die Samtgemeinde als Bauherr die gesamten Baukosten tragen und dafür Kredite aufnehmen. wobei sich die Gemeinde Parsau bei Variante A ebenso mit 500 000 Euro an den Kosten beteiligt wie bei Variante B. Bei dieser Variante würde die Gemeinde Parsau Bauherrin und Kreditnehmer sein und die Samtgemeinde Brome würde nach Abschluss der Baumaßnahmen mit einer noch festzulegenden jährlichen Rate über einen Zeitraum von zehn bis 15 Jahren den Kredit abtragen.

Von Peter Zur

Sogar Geld würden die Parsauer dafür in die Hand nehmen: Damit die Schulsporthalle vor 2023 geplant und gebaut wird, ist die Gemeinde bereit, 500 000 Euro aus eigener Tasche dazu zu legen.

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