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Brome EPS: Auch nach Besprühung keine Entwarnung
Gifhorn Brome EPS: Auch nach Besprühung keine Entwarnung
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00:21 17.05.2019
Bei Rühen im Einsatz: Der Helikopter besprühte den von Eichenprozessionsspinnern befallenen Wald. Quelle: Alexander Täger
Landkreis Gifhorn

Besonders betroffen ist der östliche Landkreis, aber auch an der B 188 von Osloß bis Dannenbüttel sowie weiter bis Meinersen, zwischen Ausbüttel und Heidland und zwischen Wagenhoff und Groß Oesingen an der B 4 und in der Gemeinde Sprakensehl ist der Eichenprozessionsspinner aus der Luft bekämpft worden.

„Damit wird das Thema noch nicht abgeschlossen sein“, ist sich Landrat Dr. Andreas Ebel sicher. Da die Population der natürlichen Fressfeinde des EPS noch nicht in ausreichendem Maße nachgewachsen sei, „werden wir im Juni den Erfolg der jetzigen Bekämpfung auswerten, aber für die nächsten zwei Jahre kann ich noch keine Entwarnung geben“. Er sei zufrieden, dass das Wetter den Einsatz des Helikopters am Montag und Dienstag ermöglicht habe.

Die Entwicklung im Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner

7. Juli 2018: Umweltminister sieht sich Situation in Giebel an

19. Juli 2018: Neuer Antrag auf Bekämpfung aus der Luft

25. Juli 2018: Natürliche Feinde sollen gegen Prozessionsspinner helfen

9. August 2018: Pflanzenschutzmittel gegen Eichenprozessionsspinner

3. September 2019: Rühen bekommt Hilfe im Kampf gegen Raupe

8. November 2018: In FFH-Gebieten keine Bekämpfung aus der Luft

4. Januar 2019: Parsau und Rühen warten jetzt aufs Land

1. Februar 2019: Land zahlt nicht für Kampf gegen Eichenprozessionsspinner

8. Februar 2019: Eichen in Parsau dürfen bald gefällt werden

10. Februar 2019: Rühener sammeln Unterschriften gegen Eichenprozessionsspinner

17. Februar 2019: Eichenprozessionsspinner: Grüne sehen Minister in der Pflicht

20. Februar 2019: Eichenprozessionsspinner: Grüne im Landkreis Gifhorn für das Absaugen

23. Februar 2019: Prozessionsspinner: Noch wenig Bewusstsein für das Raupenproblem

25. Februar 2019: Eichenprozessionsspinner: Landtags-Petition zu den Kosten kann starten

29. März 2019: Eichenprozessionsspinner: Petition mit 7000 Unterschriften übergeben

12. April 2019: So kämpft der Kreis Gifhorn gegen die Raupe

27. April 2019: Kreis beteiligt sich an Bekämpfungskosten

30. April 2019: Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners beginnt

3. Mai 2019: Bekämpfung aus der Luft startet nächste Woche

8. Mai 2019: Helikopter-Einsätze erst am Montag

9. Mai 2019: Wetter bestimmt Zeitpunkt der Helikopter-Einsätze

10. Mai 2019: Eichenprozessionsspinner-Bekämpfung: Gesundheitsrisiken gering

11. Mai 2019: EPS-Bekämpfung mit dem Hubschrauber auf 21 Routen

13. Mai 2019: Kampf gegen Eichenprozessionsspinner gestartet

14. Mai 2019: EPS: Auch nach Besprühung keine Entwarnung

Von Christina Rudert

Ein paar böige Windstöße trieben Sorgenfalten in die Gesichter mancher Verantwortlicher, aber dann war am Montagmittag klar: Der Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner mit Hilfe des Helikopters konnte von Rühen aus beginnen.

14.05.2019

Der Start der Bekämpfungsaktion der Raupe des Eichenprozessionsspinners ist für Montag, 13. Mai, am frühen Nachmittag geplant. Per Hubschrauber soll dann im Landkreis Gifhorn auf befallene Eichen ein Biozid aufgebracht werden.

14.05.2019

Am Montagmittag startet das Besprühen von mit Eichenprozessionsspinnern (EPS) befallenen Eichen vom Hubschrauber aus. Laut Amtsarzt Josef Kraft sind dabei die gesundheitlichen Risiken für Menschen gering.

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