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Brome Eichenprozessionsspinner: Grüne für das Absaugen
Gifhorn Brome Eichenprozessionsspinner: Grüne für das Absaugen
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07:17 20.02.2019
Absaugen statt besprühen: Die Grünen-Fraktion im Gifhorner Kreistag fordert, den Eichenprozessionsspinner bevorzugt mit mechanischen Maßnahmen zu bekämpfen. Quelle: Archiv
Samtgemeinde Brome

Die Fraktion fordert eine zeitnahe Sondersitzung des Umweltausschusses, in der „fachkompetente Experten“ für Forsten über den zur EPS-Bekämpfung vorgesehenen Bacillus thuringensis informieren sollen. Man müsse „endlich wieder zur Sachlichkeit zurückkehren“.

Ein großflächiges Ausbringen des Bacillus „fernab menschlicher Siedlungen tötet über 200 Schmetterlingsarten, aber hat keinen gesundheitlichen Nutzen“, so der Umweltpolitische Sprecher Arne Duncker. In Wohngebieten soll abgesaugt werden, das Fällen von Eichen „kommt nicht in Frage“, im Wald sollen bestimmte Gebiete zeitlich gesperrt und Fressfeinde des EPS aktiv gefördert werden, heißt es im Antrag. In eng umgrenzten Gebieten nahe an der Wohnbebauung sollte der Einsatz des Thuringensis als „sanftes Insektizid“ erwogen werden, um den Schutz menschlicher Gesundheit garantieren zu können.

Nur in Ausnahmefällen soll der Bacillus überhaupt im Außenbereich eingesetzt werden. Ein flächiges Besprühen soll nicht vorgesehen werden, weil wegen der Verwirbelung durch die Rotorblätter „nicht exakt genug behandelt werden“ könne und es daher eine „eher kosmetische Maßnahme“ darstelle.

Da das Absaugen sehr kostenaufwendig ist, „muss die Landesregierung dieses Verfahren auch komplett refinanzieren, damit die Betroffenen vor Ort mit den Kosten nicht allein bleiben“. Auch die Grünen-Landtagsabgeordnete Imke Byl wird zitiert: „Es kann nicht angehen, dass in der Öffentlichkeit der Eindruck entsteht, dass der Minister Lies nicht sein Wort hält!“

Von Jörg Rohlfs

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