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Brome Straßensperrungen auf der Ost-West-Achse
Gifhorn Brome Straßensperrungen auf der Ost-West-Achse
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18:00 24.07.2019
Ost-West-Achse gekappt: In Ehra sind die B248 und die L289 gesperrt. Quelle: Jörg Rohlfs
Ehra

Schon seit zweieinhalb Wochen ist die B248 gesperrt. Innerorts wurden Fahrbahn und Gossen erneuert und auf der Strecke nach Voitze wird unter anderem ein Durchlass repariert, der samt Fahrbahn teils abgesackt war, wie Heiko Lange von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel erklärt. Richtung Westen und Lessien geht seit dieser Woche auch nichts mehr, weil die Verschwenkung für das neue Brückenbauwerk im Zuge der L289 bei Lessien zurückgebaut wird.

Es gab Verzögerungen

„Eigentlich hatten wir nicht vor, die Maßnahmen parallel laufen zu lassen“, so Lange. Der neue Otterdurchlass auf der Landesstraße sollte früher fertig werden. „Aber es gab Verzögerungen, so dass wir entschieden haben, mit den Rückbau-Arbeiten auch noch im Werksurlaub von VW zu beginnen.“ Eine gute Entscheidung, trotz gleichzeitiger Sperrung im Osten, wie Anwohner zu berichten wissen.

„Die kennen andere Wege“

„Der Vorteil ist natürlich, dass VW ruht“, sagt die Mosaik-Vorsitzende Jenny Reissig aus Ehra. Zwar gebe es auf der Nord-Süd-Achse nun mehr Schwerlastverkehr: „Aber die Pendler fallen weg, die sonst größere Umwege fahren müssten.“ Auch für die Ortskundigen stellten die Sperrungen kein Problem dar: „Die kennen andere Wege.“ Nervig seien jedoch die Unkundigen, die „versuchen, irgendwo im Ehraer Holz oder am Bickelstein Wege zu finden, wo keine sind“, so Reissig.

Arbeiten müssen gemacht werden

Dabei seien die Umleitungen gut gewählt, gut ausgeschildert (von Grußendorf über Barwedel, Tiddische und Bergfeld sowie über Ohrdorf und Brome) und auch – zumindest im Süden – nicht übermäßig lang: „Die Menschen hinterm Steuer sind das Problem, nicht die Baustellen“, so Reissig. Die Arbeiten müssten ja gemacht werden und wann wäre wohl ein besserer Zeitpunkt dafür, als in der Ferienzeit. Auch Winfried Rolke aus Lessien meint, dass die Sperrungen „nicht zur Unzeit“ gekommen sind: „Ansonsten wären die Pendler natürlich in den Rücken gekniffen.“

Überall Baustellen

Der Hobby-Heimatforscher Rolke sieht das Thema Straßenverkehr und Sperrungen ohnehin eher entspannt: „Als Anlieger guckt man nicht auf den Tacho. Und sonst gibt es ja schließlich überall Baustellen, wo man auch hinkommt.“ Eine wesentliche, wenn auch folgerichtig logische Veränderung durch die Sperrung der West-Ost-Achse hat der Lessiener bequem von seiner Terrasse aus ausmachen können: „Auf der Landesstraße ist nichts los.“

Keinerlei Beschwerden

Auch Voitzes Bürgermeister Martin Zenk reagiert durchaus überrascht auf die Anfrage, ob’s wohl Probleme gäbe wegen der Bundesstraßensperrung: „Also mir sind keinerlei Beschwerden zu Ohren gekommen.“ Das sei auch nicht verwunderlich, weil der Ort ja „frei anfahrbar“ sei über Tülau und Brome und auch keine größeren Umwege anfielen. Kann man also der Landesbehörde, die von Verkehrsteilnehmern ansonsten oft gescholten wird für Art und Zeitpunkt von Maßnahmen an und auf den Straßen, gratulieren. Spätestens Mitte August werden laut Heiko Lange alle Arbeiten beendet sein.

Von Jörg Rohlfs

Wegen Bauarbeiten an einer Otter-Querung unter der Landesstraße 289 hindurch wird diese von Dienstag, 23. Juli, an für voraussichtlich zwei Wochen gesperrt. Die Umleitung führt über Barwedel.

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