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Brome Statikprobleme: Große Sorgen um die Turnhalle
Gifhorn Brome Statikprobleme: Große Sorgen um die Turnhalle
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06:00 27.06.2019
Sanierung nötig: Ein Gutachten zur Turnhalle in Ehra hat Mängel bei der Statik des Dachs festgestellt. Quelle: Jörg Rohlfs Archiv
Ehra-Lessien

 „Das Dach ist der Knackpunkt“, sagt Bürgermeister Jörg Böse. Deshalb sollen bis zur nächsten, spätestens bis zur übernächsten Sitzung des Rates im September „Optionen für die Dachsanierung“ vorliegen, die dann dort vom Planungsbüro und dem Statiker vorgestellt werden sollen: „Optimalerweise gleich verbunden mit Kostenschätzungen“, so Böse, der in diesem Zusammenhang auf Fördermittel hofft.

Halle gegebenenfalls sperren

Mit einer Umsetzung der Maßnahmen rechnet er 2021 oder 2022. „Bis dahin werden wir die Sache im Auge behalten und die Halle gegebenenfalls sperren müssen.“ Ob es dazu komme, sein in Anbetracht der vergangenen Winter aber fraglich. Wenn die Halle ein neues Dach bekommt, werde man „mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen“, will heißen: eine stärkere Neigung des Flachdachs einplanen und eine vernünftige Isolierung.

Weiterer Optimierungsbedarf

Gleichzeitig könnte die Fußbodenheizung ersetzt werden: „Die funktioniert zwar noch gut, aber die Frage ist, ob sie auch effektiv ist“, so der Bürgermeister. Und wenn man die Halle schon anfasse, sei auch zu überlegen ob die Lichtanlage optimiert werden sollte oder die Fenster, und ob andere oder zusätzliche Lüftungsmöglichkeiten wünschenswert wären. Die Untersuchungen im Rahmen des Gutachtens dazu seien noch nicht abgeschlossen, „aber hilfreich im Hinblick auf das, was in den nächsten Jahren auf uns zukommen könnte“.

L289 wird voll gesperrt

Mitgeteilt wurde während der Ratssitzung, dass im Zuge der Anschluss- und Rückbauarbeiten für den Otterdurchlass auf der L289 bei Lessien eine zweiwöchige Vollsperrung vorgesehen ist: Voraussichtlich von Dienstag, 23. Juli, bis Mittwoch, 7. August, wird man nur über Umwege von Lessien nach Ehra und zurück gelangen. Bereits ab kommenden Montag, 1. Juli, gilt – für acht Wochen – eine Umleitung für den überörtlichen Verkehr.

Sandabbau nordöstlich von Ehra

In Form einer Bürgerfragestunde wurde auch das Thema Sandabbau im Zuge des Baus der A39 nordöstlich von Ehra behandelt. 15 Hektar umfasst demnach das Areal, auf dem im Trockenabbau-Verfahren Sand für den Autobahnbau gewonnen werden soll: „Baggerseen entstehen nicht“, so Böse. Die von der Gemeinde gestellten Bedingungen sehen unter anderem vor, dass nur zwischen 6 und 20 Uhr gefördert werden darf, der Transportverkehr nicht durch den Ort gehen und nach dem Ende des Abbaus eine Rekultivierung des Geländes vorgenommen wird.

Von Jörg Rohlfs

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