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Brome Wo führt der Radweg nach Westerbeck entlang?
Gifhorn Brome Wo führt der Radweg nach Westerbeck entlang?
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20:00 24.10.2019
Planungen laufen: Noch ist nicht klar, auf welcher Seite der L289 der Radweg nach Westerbeck errichtet werden soll. Quelle: Peter Zur Archiv
Ehra-Lessien

Im Westen nichts wirklich Neues: Ein Jahr nach der Ankündigung, dass der seit Jahrzehnten geforderte Radweg von Lessien bis nach Westerbeck in Angriff genommen würde,steht immer noch nicht fest, auf welcher Seite der L 289 dieser gebaut werden soll. Das teilte Bürgermeister Jörg Böse in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch Abend im Schützenhaus in Lessien mit.

Verkehrsplaner beauftragen

Allerdings sei das Jahr vom Landkreis, der die Federführung im Gemeinschaftsprojekt mit der Einheitsgemeinde Sassenburg innehat, genutzt worden, „um notwendige naturschutzrechtliche Belange abzuarbeiten“. Böse deutete an, dass es bei dem Projekt auf Sassenburger Seite „andere Interessen“ gäbe. Nun soll ein Verkehrsplaner beauftragt werden, die Sache voran zu bringen.

„Eine Sache von Jahren“

Böse hofft, dass man zu dem Schluss kommen wird, den Radweg auf der östlichen Seite der Landesstraße zu errichten. Nicht nur, weil in Lessien dort bereits der Radweg-Anschluss existiert, sondern vor allem, weil nach jetzigem Stand „dann auch der Naturschutz mitzieht“. Der Bürgermeister betonte noch einmal, dass auch nach der Grundsatzvereinbarung in 2018 der Radwegbau „eine Sache von Jahren“ sei und der seinerzeit avisierte Baubeginn Ende 2020 „sehr optimistisch“.

Flächen ankaufen

Andererseits bestehe nach wie vor bei allen Beteiligten „der Wille, den Radweg zu bauen“. Böse appellierte in diesem Zusammenhang auch an die Grundeigentümer entlang der Strecke, das Vorhaben zu unterstützen. In Gespräche über den Ankauf der nötigen Flächen werde die Gemeinde allerdings erst eintreten, wenn eine Entscheidung zur Straßenseite getroffen worden sei.

Wolfenbüttel sagt nichts“

Auch zum Thema Ortsumfahrung im Zuge des A39-Weiterbauskonnte Jörg Böse keine substanziellen Neuigkeiten vermelden: „Wolfenbüttel sagt nichts“, so der Bürgermeister. Er meinte damit die für die Planfeststellung verantwortliche Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, die vom Bundesverwaltungsgericht in Leipzig im Rahmen des Klageverfahrens gegen den Weiterbau dafür gerüffelt wurde, dass die Umfahrung Teil der Planungen für die A39 sind.

Eigenes Verfahren

„Dafür müsste ein eigenes Planfeststellungsverfahren aufgelegt werden“, so der Bürgermeister. An dieser Stelle müsse von der Behörde also ebenso „nachgearbeitet“ werden wie bei einem anderen „maßgeblichen“ Punkt, der zum verhängten Baustopp beigetragen hatte – der aus Sicht des Gerichts unzureichenden Behandlung des von der Autobahn abfließenden Regenwassers.

Warten auf Begründung

Wolfenbüttel habe auf Böses Anfrage lediglich mitgeteilt, dass sie noch auf die schriftliche Begründung des Urteils aus Leipzig warteten: „Es müsste aber im Laufe des Novembers zugestellt werden. Ich hoffe, dass es dann weiter geht.“ Derzeit sei die Landesbehörde auch vorrangig damit beschäftigt, einen für den 29. Oktober angesetzten Termin in Leipzig vorzubereiten, bei dem weitere Klagen gegen den Weiterbau der A39, Abschnitt 7 von Wolfsburg bis Ehra, verhandelt werden sollen.

Von Jörg Rohlfs

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