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Brome Kilkenny Rhapsody mal ganz ohne Drums und Pipes
Gifhorn Brome Kilkenny Rhapsody mal ganz ohne Drums und Pipes
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13:00 26.06.2019
Applaus für ein beeindruckendes Konzert: Die Musik von AcconBrio ging vom Ohr über die Hände direkt in die Beine. Quelle: Foto: Burkhard Heuer
Brome

Es war eine Premiere, und eine gelungene zugleich: Erstmalig gastierte das Wolfsburger Akkordeonorchester „AcconBrio“ in der Liebfrauenkirche in Brome mit dem bunten Programm „Intermezzo 2019“. Die Mischung aus Klassik, typisch irischem Sound, einer modernen Städtereise und schließlich bekannter Filmmelodien begeisterte das Publikum im sehr gut besetzen Gotteshaus.

In bester Spiellaune

16 Aktive im Alter von 16 Jahren bis über 50 zeigten sich unter Leitung von Grit Wanzek dabei in bester Spiellaune. Allen voran aber die temperamentvoll agierende Ensemble-Leiterin selbst. Grit Wanzek hatte zunächst die Besucher begrüßt, sich über das Engagement in Brome gefreut und die Entwicklung des Akkordeon-Orchesters „AcconBrio“ (übersetzt Akkordeon mit Schwung) vorgestellt.

Spannend und informativ

Spannend und informativ dann ihre Moderation, mit der sie die Zuhörer auf die verschiedenen Stücke einstimmte: Auf die klassische Feuerwerksmusik von Händel beispielsweise, auf die irische Kilkenny Rhapsody, toll auch ohne Drums und Pipes, oder auf „Morning has broken“, das als Ballade von Cat Stevens zwar Weltberühmtheit erlangte, aber eigentlich viel früher als Weihnachtslied konzipiert war. Modern die „City-Moments“, eine musikalische Städtereise mit dem morgendlichen Erwachen, Rush Hour und Untergrundbahn samt Schaffner-Durchsage. Dass das Publikum dank verfrühtem Applaus beinahe die „Abfahrt“ verpasst hätte, tat der Begeisterung keinen Abbruch.

Tango und „Herr der Ringe

Mit „Libertyn“ präsentierte „AcconBrio“ ferner einen Tango, der übers Ohr direkt in die Beine ging, Höhepunkt allerdings waren die oscarprämierten Melodien aus dem Tolkien-Film „Der Herr der Ringe“, komponiert von Howard Shore. Stehend erklatschten sich die Besucher eine Zugabe (Nehmt Abschied, Brüder“. Und selbst das „Fachpublikum“ äußerte sich begeistert. „So möchte ich auch mal spielen können“, staunte Paul Kuß (9), der mit Mutter Sabrina aus dem benachbarten Sachsen-Anhalt angereist war. Paul spielt selbst Akkordeon, lernt an der Musikschule Salzwedel.

Konzert im Herbst in Wolfsburg

Auch die Akteure haben den Besuch in Brome genossen. Orchesterleiterin Grit Wanzek: „Es hat alles wunderbar geklappt.“ Die Zuschauer von Brome lud Wanzek schon jetzt zu den Herbstkonzerten im November in Wolfsburg ein. „Und bringt bitte einen Bus voller Freunde mit“, schmunzelte sie.

Von Burkhard Heuer

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