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Brome Bromer Busch: Bodenaushub ohne Genehmigung
Gifhorn Brome Bromer Busch: Bodenaushub ohne Genehmigung
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14:54 29.09.2019
Ordnungswidrigkeit: Im Bromer Busch wurde ohne Genehmigung Bodenaushub vorgenommen. Quelle: Jörg Rohlfs
Brome

Mitten im Bromer Busch, nördlich der Bundesstraße, gibt es ein großes Loch auf einer Waldlichtung, etwa 60 Meter lang und einige Meter breit und tief. Das Loch wurde ohne Genehmigung gegraben. Folge: „Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen illegalem Bodenabbau wird voraussichtlich zeitnah eingeleitet werden“, so Kreisrat Mirco Schmidt.

Verursacher wird angehört

Für den Verursacher, einem Landwirt aus Brome, bestehe im Rahmen einer Anhörung „selbstverständlich die Möglichkeit, zu dem Vorwurf Stellung zu nehmen“, so Schmidt gegenüber der AZ. Genehmigungspflichtig sei der Abbau von Boden bereits ab einem Grubenumfang von 30 Quadratmetern.

Daten über Schutzgüter

Für eine Genehmigung wäre unter anderem nach Bundesnaturschutzgesetz eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich gewesen, samt Datenerhebungen über die „Schutzgüter“ Boden, Wasser, Luft, Flora, Fauna und Landschaftsbild.

Motivationslage und Verhalten nach Bekanntwerden

Schmidt betont, es handele sich nicht um eine Straftat, sondern um eine Ordnungswidrigkeit. Die Polizei ermittelt in dem vorliegenden Fall nicht. Bei dem Ordnungswidrigkeitsverfahren würde gegebenenfalls auch „die Motivationslage“ des Verursachers Berücksichtigung finden, also die Frage, warum der Bodenaushub vorgenommen wurde – aber auch das Verhalten nach Bekanntwerden des Umstands.

Loch wird wieder verfüllt

Das stellt sich nun unter anderem so dar, dass der Verursacher Bereitschaft signalisiert hat, das Loch wieder zu verfüllen respektive in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Verfüllt werden muss mit dem dort vorkommendem feinen gelblichen Löss-Boden. Abgedeckt werden muss mit substrathaltiger Erde.

Von Jörg Rohlfs

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