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Brome Weil die Plätze nicht reichen: Vergaberichtlinie für Kitas und Krippen
Gifhorn Brome Weil die Plätze nicht reichen: Vergaberichtlinie für Kitas und Krippen
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18:00 26.11.2019
Angespannte Lage: Weil die Zahl der Betreuungsplätze in Krippen und Kitas nicht reicht, plant die Samtgemeinde Brome eine Vergaberichtlinie. Quelle: Peter Zur
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Brome

Dem Bauboom in den Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Brome geschuldet, bleibt die Kinderbetreuung in den Kindertagesstätten auch weiterhin im Fokus der Samtgemeinde-Verwaltung und -Politik. In diesem Zusammenhang sprach die Verwaltung um Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann bei der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport und Soziales von einer recht angespannten Situation. Zudem legte die Verwaltung dem Ausschuss um Vorsitzende Angela Grunau-Janke eine neue Richtlinie über die Vergabekriterien für Kindertagesstätten vor, die am 1. August 2020 in Kraft treten soll.

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Durch die Beitragsfreiheit ab dem vollendeten dritten Lebensjahr sowie die Flexibilisierung des Einschulungsjahrganges seit 2018 ist ein verändertes Anmeldeverhalten von Seiten der Eltern für Betreuungsplätze festgestellt worden “, berichtete die Verwaltung mit Blick auf die neue Richtlinie. Nachdem bisher die Reihenfolge des Antragseingangs das alleinige Vergabemerkmal war, sieht die neue Richtlinie vor, auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen und bei der Platzvergabe auf die Berufstätigkeit der Eltern Rücksicht zu nehmen.

Bedarf muss nachgewiesen werden

Mit Blick auf den gesetzlichen Anspruch auf einen Betreuungsplatz vom ersten Geburtstag des Kindes bis zur Einschulung für vier Stunden an fünf Wochentagen muss allerdings jede darüber hinausgehende Betreuung dem konkreten, individuellen Bedarf des Kindes entsprechen – über die gesetzlich verbriefte Betreuungszeit hinausgehende Betreuungswünsche sollen demnach nur vergeben werden, wenn der Bedarf entsprechend nachgewiesen wird.

Warum der Hundebadetag nicht ankommt

Während die neue Richtlinie vom Fachausschuss mehrheitlich empfohlen wurde, fand der Antrag „Initiative Hund im Freibad“ der Fraktion der Grünen trotz Werbens durch Frank Warnecke – „Auch in anderen Kommunen wurde und wird ein Hundebadetag angeboten“ – keine Zustimmung, wobei die Mehrheit im Fachgremium einen Hundebadetag im Wesentlichen aus hygienischen Gründen ablehnte und auf die Nähe des Ohresees verwies, in dem es kein Hundebadeverbot gibt.

Was der Samtgemeinde noch bevor steht

Mit Blick auf sein Aufgabengebiet beschäftigte sich das Gremium als erster Fachausschuss letztlich auch mit den Investitionen in den kommenden Jahren. Dazu lag dem Gremium eine von der Verwaltung nach Prioritäten aufgelistete umfangreiche Vorlage vor, mit der sich auch noch alle weiteren Fachausschüsse bis hin zum Samtgemeinderat befassen werden. Dabei geht es um Gesamtinvestitionen von rund 30,6 Millionen Euro und die Überlegung, wie diese finanziert werden können. Denn wie aus der Verwaltung zu hören war, müssten die Investitionen allesamt durch Kredite oder durch Fördermöglichkeiten finanziert werden.

Von Peter Zur

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