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Brome So soll die historische Baustruktur erhalten werden
Gifhorn Brome So soll die historische Baustruktur erhalten werden
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15:00 13.12.2019
Zählt zum historischen Ortskern: Die Hauptstraße in Brome. Quelle: Alexander Täger
Brome

Wie soll sich der historische Bromer Ortskern künftig entwickeln? Das war jetzt Thema im Gemeinderat des Fleckens, der sich in der Perle an der Ohre mit dem Entwurf eines Bebauungsplanes (B-Plan) „Ortsmitte“ befasste.

Zwei Ziele hat der B-Plan

Dabei ging es darum, sich zunächst auf die Grundzüge eines von einem Planer angefertigten Entwurfes zu verständigen – beschlossen wurde der B-Plan noch nicht. Mit dem B-Plan, der auf Grundlage eines städtebaulichen Entwicklungskonzeptes erstellt wird, würden zwei Ziele verfolgt: „die Sicherung der historisch gewachsenen Baustrukturen“ sowie „eine Aktivierung der Neubautätigkeit zur Nachverdichtung und funktionalen Belebung der Ortsmitte“, wie es in den Erläuterungen zu den örtlichen Bauvorschriften heißt.

Jürgen Bammel (FWG) sprach sich gegen den Entwurf aus, vor allem, weil dieser auf der nördlichen Seite der Hauptstraße für Neubauten nicht nur eine geschlossene, sondern auch eine zweigeschossige Bauweise vorschreibt. „Wenn wir erreichen wollen, dass die Ortsmitte belebt wird, dann müssen wir die Bauvorschriften so weich wie möglich fassen, damit sich jemand findet, dort etwas zu machen“, befand Bammel. Neben anderen antwortete Bürgermeister Gerhard Borchert: Die Frage sei, ob das „historische Ortsbild erhalten bleiben soll oder nicht.“ Fachleute würden davor warnen, die geschlossene Bauweise aufzubrechen, da sich der Ortskern dadurch „massiv verändert.“ Die übrigen Ratsmitglieder teilten Bammels Bedenken nicht: Mit einer Gegenstimme wurde für den Entwurf des Bebauungsplanes gestimmt. Auch der Beschluss für eine Erneuerung der Veränderungssperre für diesen Bereich wurde mit einer Gegenstimme gefasst.

Wiederholung des Anleuchtens geplant

Weitere Themen: Das Baum-Anleuchten auf dem Burghofsei laut Borchert ein voller Erfolg gewesen, bei dem es wohl auch einen neuen Besucherrekord gegeben habe. In diesem Jahr gab es keine Seniorenweihnachtsfeier, 2020 solle wieder versucht werden, eine solche auf die Beine stellen. Zum Thema Eichenprozessionsspinner (EPS) sprach sich Borchert dafür aus, vorsorglich eine Summe für die Bekämpfung in den Haushalt einzustellen, aber zunächst die Ergebnisse für das Ausbreitungspotenzial abzuwarten, die Ende Januar vorliegen sollen. Er hoffe, dass es keinen Bedarf für eine EPS-Bekämpfung gebe, „aber wenn es den Bedarf gibt, sollten wir sie auch durchführen.“

Von Alexander Täger

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