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Brome Brome: So geht’s mit dem Klimaschutz weiter
Gifhorn Brome Brome: So geht’s mit dem Klimaschutz weiter
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18:00 10.12.2019
Erneuerbare Energie: In der Samtgemeinde Brome ist das ein großes Thema. Quelle: picture alliance / blickwinkel/M
Brome

Eine Reihe von Anträgen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen über den Einsatz erneuerbarer Energien und die Erstellung eines Klimakonzeptes waren nun Thema im Bau- und Umweltausschuss der Samtgemeinde Brome.

Energiekonzept für Gebäude

Beantragt wurde darin unter anderem die Erstellung eines Energiekonzeptes für alle öffentlichen Gebäude in der Samtgemeinde durch ein Planungsbüro. Die Kosten für ein solches Konzept seien mit bis zu 80 Prozent förderbar, wie es in dem Antrag heißt. Weil sich zwischenzeitlich die Fördervoraussetzungen geändert hätten, lautete der Vorschlag der Verwaltung, einen Klimaschutzmanager einzustellen, der zum Beispiel für ein Klimaschutzkonzeptes zuständig sei und mit 65 Prozent der Projektkosten gefördert werden könne.

Erst wird die Methodik ergründet

In einem solchen Konzept könnten Standards festgeschrieben werden, die grundsätzlich anwendbar seien, erklärte Ausschussvorsitzender Peter Albrecht (SPD), der aber bezweifelte, eine geeignete Fachkraft für den Zeitraum von zwei Jahren finden zu können. Verschiedene Ausschussmitglieder sprachen sich dafür aus, Gebäude fallbezogen zu bewerten. Dementsprechend lautete auch die Beschlussempfehlung, in der sich darauf geeinigt wurde, 20 000 Euro in den Nachtragshaushalt einzustellen, um ein vorab durch den Ausschuss ausgewähltes Gebäude durch ein Planungsbüro hinsichtlich Klimaschutz- und Energiemaßnahmen untersuchen zu lassen. Zwar seien die Ergebnisse nicht vollständig auf andere Gebäude übertragbar, dafür aber die Methodik, sagte Dirk Fricke (CDU). Fred Marhenke (SPD) fügte hinzu, dass man auf diese Weise gute Erfahrungswerte gewinnen könne.

Zu den weiteren Anträgen der Grünen zählte, als Zielvorgabe im Jahr 2030 alle öffentlichen Gebäude mit erneuerbarer Energie zu versorgen. Dem wurde teilweise gefolgt: Das Jahr wurde als Ziel gestrichen und gegen das Wort „langfristig“ ersetzt.

Flächennutzungsplan für Hoitlingen

Der Bauausschuss empfahl weiter eine Änderung des Flächennutzungsplanes. Dabei geht es um eine rund vier Hektar große Fläche im Westen von Hoitlingen, auf der die Gemeinde einen Bebauungsplan aufstellen lassen kann, sofern der Samtgemeinderat der Empfehlung des Ausschusses folgt. Im Gegenzug wird auf einer fünfeinhalb Hektar großen Fläche im Nordosten Hoitlingens die Planung aufgehoben.

Turnhalle in Parsau in Prioritätenliste eingetragen

Nach einem Antrag durch Fred Marhenke (SPD) wurden – mit drei Ja-Stimmen, drei Enthaltungen und einer Gegenstimme – 150 000 Euro ab dem Jahr 2020 und folgende für eine Turnhalle in Parsau in eine Prioritätenliste mit geplanten Maßnahmen in der Samtgemeinde eingetragen. Die Diskussion fand vor dem Hintergrund des Vorschlages der Gemeinde Parsau statt, sich mit 500 000 Euro an den Kosten zu beteiligen.

Von Alexander Täger

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