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Brome Flüchtlingshilfe startet Wunschbaum-Aktion im Pastor-Bammel-Haus
Gifhorn Brome Flüchtlingshilfe startet Wunschbaum-Aktion im Pastor-Bammel-Haus
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15:24 10.12.2019
Weihnachtswünsche erfüllen: Im Pastor-Bammel-Haus ist wieder eine Wunschbaum-Aktion gestartet. Quelle: Jörg Rohlfs
Brome

Nach einigen Jahren Pause stellt die Flüchtlingshilfe Brome wieder eine Weihnachts-Wunschzettelaktion auf die Beine für das Pastor-Bammel-Haus, in dem Flüchtlinge untergebracht sind. Zum offiziellen Auftakt pflückten Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann sowie die Kreistagsabgeordnete und ehemalige Flecken-Bürgermeisterin Ingrid Klopp sich jeweils einen Zettel vom Weihnachtsbaum.

Flüchtlingshilfe engagiert

Der steht bunt geschmückt und beleuchtet in einer Ecke des Gemeinschaftsraums im Erdgeschoss, der ansonsten mit Grundschultischen und -stühlen sowie einer Reihe unterschiedlicher Sofas möbliert ist. Beim Startschuss zur Weihnachtsaktion anwesend waren neben der Heimleiterin Anne-Kathrin Schulze auch Astrid Leibach und Wiebke Haarbrandt, die sich in der 2015 gegründeten Flüchtlingshilfe engagieren.

Baum vom Landkreis

Gemeinsam mit 16 Kindern, die in der Einrichtung leben, haben sie aus farbigem Papier die Wunschzettel gebastelt, indem Weihnachtsmotive und eine Abbildung des Weihnachtswunsches zunächst ausgeschnitten und dann aufgeklebt wurden. Zu einer Rolle gedreht und mit Geschenkband umwunden, hängen die Wunschzettel nun an dem stattlichen Baum, den der Landkreis anlässlich der Aktion hatte anliefern lassen.

Wünsche bis Montag abgeben

Zwei Kinder aus dem Bammel-Haus hätten sich nicht an der Aktion beteiligt, weil sie erwarten, „Weihnachten nicht mehr hier zu sein“, wie Schulze erklärte. Haarbrandt betonte in diesem Zusammenhang, dass sich beim Wunschzettelbaum natürlich auch bedürftige Kinder aus dem Flecken beteiligen könnten: „Wunschzettel können hier noch bis kommenden Montag abgegeben werden.“

„Ähnliches aus Holz“

„Als Mitglied im Integrationsausschuss des Landkreises sehe ich immer nur die Zahlen und gestellten Forderungen“, sagte Ingrid Klopp. Was die Ehrenamtlichen im Bereich der Flüchtlingshilfe leisteten, sei unverzichtbar – und die Aktion im Pastor-Bammel-Haus „ganz wichtig“. Die Ex-Bürgermeisterin erwischte beim Wunschpflücken eine Lauflernhilfe – auf der Abbildung ein Plastikauto: „Ich werd’ sowas ähnliches aus Holz besorgen.“

25-Euro-Grenze

Schulze betonte, dass die Wunscherfüllung „natürlich nicht abbildgleich erfolgen muss. Wir haben halt den Katalog des landkreisweit größten Spielzeug-Händlers verwendet“. Außerdem sei im Vorfeld darauf geachtet worden, dass „kein Wunsch teurer als 25 Euro ist“. Gewünscht werden unter anderem Sachen wie ein fernsteuerbares Auto, ein Feuerwehrauto oder ein Schminkkopf.

Probleme vor Ort angreifen

Manuela Peckmann reckte sich nach einer roten Rolle und erfuhr nach dem Öffnen, dass sie einem Kind mit einer Puppe Freude bereiten könnte. Sie lobte die Aktion, die anders als beispielsweise Weihnachten im Schuhkarton „die Probleme vor Ort angreift“. Leibach zog ein Feuerwehrauto. Sie und Peckmann überlegten kurz, ob sie tauschen sollten, weil letztere aktive Feuerwehrfrau ist – beließen es aber beim Zufall. Wiebke Haarbrandt nahm den Wunsch nach einem Schminktischchen mit Spiegel von dem von Klopp als „eine Küstentanne“ identifizierten Baum.

Einladung zur Bescherung

Die Wunschzettel können ab sofort auch von allen anderen Interessierten vom Baum geholt werden, die Flüchtlings- oder vielleicht auch bedürftigen Bromer Kindern zu Weihnachteen eine Freude machen wollen. Zur Bescherung mit Kaffee, Kuchen und Tee am Montag, 23. Dezember, 13.30 Uhr, im Pastor-Bammel-Haus – bis dahin müssen die Geschenke angekommen sein – sind die Wunscherfüller natürlich herzlich eingeladen.

Von Jörg Rohlfs

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