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Brome Derzeit gute Wasserqualität im Ohresee
Gifhorn Brome Derzeit gute Wasserqualität im Ohresee
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18:00 09.08.2019
Der Schein trügt nicht: Die Wasserqualität im Ohresee in Brome ist derzeit gut. Quelle: Jörg Rohlfs
Brome

Dies sei nachweislich der Fall: durch Messungen und „ein Bad der Jungschützen im See ohne negative Folgen“, so Bürgermeister Gerhard Borchert. Das sei mit Blick auf die Hitzeperioden des Sommers und der wechselhaften Vergangenheit nicht selbstverständlich: „Der Sauerstoffgehalt ist, Gott sei Dank, in Ordnung.“ Auch dank eines neuen Lüfters, der – anstelle eines geliehenen – vor kurzem im See verankert wurde und als kleine Fontäne das Wasser künstlich anreichert, so der Bürgermeister. Belüftet werde der See bereits seit zehn Jahren.

Gerät in Reserve

Die Installation des neuen Geräts glückte allerdings erst im zweiten Anlauf : „Beim ersten Mal hat irgendetwas – vielleicht ein Nutria – das Stromkabel durchgebissen.“ Nun sei dies verbisssicher verlegt worden. Zusätzlich hat die Gemeinde ein zweites Lüftungsgerät angeschafft: „Als Reserve, wenn das erst den Dienst versagt.“ Denn ein Ausfall der Technik könnte für die Ohresee ernste Konsequenzen haben.

Ultraschall gegen Blaualgen

Wie vor einigen Jahren, als das im Rahmen eines Forschungsprojektes des Landes Niedersachsen installierte Ultraschallgerät nach einem Blitzschlag ausfiel, dies nicht sofort bemerkt wurde und der Sauerstoffgehalt im Wasser „gegen Null“ tendierte. Nach dem Ende des Projekts verblieb die Technik im Flecken, der sie auf eigene Kosten weiter betreibt, um das Blaualgen-Wachstum im See in Grenzen zu halten: „Das klappt ganz gut“, kann Borchert berichten. Ein Fischsterben habe es nicht mehr gegeben.

Grundsätzliches Problem

Dessen Freude über den stabilen Zustand des Gewässers verdrängt aber nicht vollständig die Erkenntnis, dass das grundsätzliche Problem des Ende der 1970-er-Jahre zum Hochwasserschutz (samt Kleinem Ohresee) künstlich angelegten Ohresees anders angegangen werden muss als mit Sprudelpumpe und Ultraschall: „Der Eintrag von Nährstoffen über die Ohre ist einfach zu hoch.“ Diese würden vom Wasser mitgebracht und sich im See absetzen, das Wasser „sauberer“ den See wieder verlassen.

Zu ändern sei dies nur durch „bauliche Vorkehrungen“ an dem Gewässer. Was vermutlich mit nicht geringen Kosten verbunden wäre. Geld, das der Flecken nicht allein aufbringen kann. „Aber eines ist auch sicher: Wir können nicht noch mal 15 Jahre abwarten“, sagt Borchert.

Von Jörg Rohlfs

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